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Vaximm startet Phase IIa-Studie

Der Krebsspezialist Vaximm AG hat seinen oral verabreichten T-Zell-Impfstoff in die klinische Phase IIa gebracht. Insgesamt 24 Patienten mit Dickdarmkrebs sollen in einer einarmigen Studie behandelt werden.

04.05.2016 - Die deutsch-schweizerische Vaxxim AG hat den ersten Patienten in eine Phase IIa-Studie aufgenommen. Sie soll Daten zu Sicherheit, Immunreaktion und klinischer Wirksamkeit des T-Zellimpfstoffs VXM01 liefern sowie Biomarker-Veränderungen in Tumorbiopsien nachweisen. Die Studie soll 24 Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom einschließen, deren Erkrankung nach ein oder zwei Therapien weiter fortgeschritten ist. Die Studie wird am Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt.

Alle Patienten in der Studie erhalten neben der normalen Chemotherapie zusätzlich in der ersten Woche vier Schluckimpfungen VXM01, gefolgt von einer Dosis alle vier Wochen bis zur 64. Behandlungswoche. Der Impfstoff besteht aus abgeschwächten Bakterien, die in ihrem Erbgut die genetische Information für ein tumortypisches Antigen tragen: VEFGR-2, ein für die Gefäßneubildung wichtiger und in Tumoren überexprimierter Rezeptor. Gegen diesen Rezeptor soll das Immunsystem des PAtienten eine Abwehrreaktion etnwickeln und somit die Gefäßneubildung und Versorgung im Tumor hemmen.

„Wir haben in verschiedenen präklinischen Darmkrebsmodellen ermutigende Daten gesehen", betonte Heinz Lubenau, COO und Geschäftsführer der Vaximm GmbH. In einer ersten klinischen Studie wurde as Mittel bereits an Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs getetstet. Die Vaximm AG hat ihren Hauptsitz in Basel in der Schweiz. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Vaximm GmbH mit Sitz in Mannheim ist für die operative Durchführung der klinischen Entwicklung verantwortlich. Zu den Investoren des Krebsspezialisten gehören BB Biotech Ventures, Merck Serono Ventures, Sunstone Capital und BioMed Partners.