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Apceth optiert für Cynata-Lizenz

Die Münchener Apceth GmbH & Co. KG sichert sich gegen eine Millionenzahlung die Option, eine Technik zur Herstellung therapeutischer mesenchymaler Stammzellen von der australischen Cynata Therapeutics einzulizenzieren.

10.05.2016 - Bei der Entwicklung von Stammzelltherapien setzt die Münchener Apceth GmbH & Co. KG auch auf Schützenhilfe aus Australien. Mit dem in Armadale, Victoria, beheimateten Unternehmen Cynata Technologies wurde nun eine Optionsvereinbarung abgeschlossen, um deren Cymerus genannte Plattformtechnologie zur Herstellung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) gegebenenfalls auch kommerziell nutzen zu können. In der Vereinbarung sind sofort fällige Zahlungen und erfolgsabhängige Prämien von bis zu 26 Mio. Euro (40 Mio. AUD) sowie Umsatzbeteiligungen festgeschrieben.

Apceth evaluiere derzeit die Einsatzmöglichkeiten von Cynatas Technologie, teilten die Australier Mitte Mai mit. Ende des Jahres sollen die entsprechenden Untersuchungen abgeschlossen sein. Der weitere Entwicklungsplan könnte dann zwischen den beiden Partnern abgestimmt und im endgültigen Lizenzvertrag festgeschrieben werden. Es ist davon auszugehen, dass Apceth die Technologie vor allem für die Entwicklung von neuartigen Krebsarzneien nutzen wird. Die Cymerus-Technik nutzt MSC-Vorläuferzellen, sogenannte mesenchymale Angioblasten, um die Limitierungen bisheriger stammzellbasierter Therapien zu umgehen. So soll mit der neuen Technik beispielsweise die Abhängigkeit und Variabilität von Stammzellspenden verringert und die Verträglichkeit und Reinheit von entsprechenden Produkten erhöht werden. Durch die Kooperation könne das Einsatzspektrum von mesenchymalen Stammzellzelltherapien wesentlich erweitert werden, erwartet Cynata-Firmenchef Ross MacDonald.