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Ci3-Clusterkonferenz am 2. Dezember 2015 mit positivem Ausblick

Nach drei Jahren europaweit vorn - Biotech-Spitzencluster Ci3 mit positivem Ausblick - 74 Forschungsprojekte, über 350 neue Arbeitsplätze - mit personalisierten Krebsimpfstoffen europaweit führend

Mainz, 01.12.2015: Anlässlich  der  morgen  in  Wiesbaden  stattfindenden  Jahrestagung  des  Mainzer  Biotech-Spitzenclusters Ci3 hat die Netzwerk-  und  Förderplattform eine positive Bilanz gezogen. Nach etwas über drei  Jahren hat sich der 2012 vom Bundesforschungsministerium als  Spitzencluster ausgezeichnete Ci3 Verbund für das Rhein-Main-Gebiet  zum europaweit führenden Forschungs-  und Entwicklungsnetzwerk im Bereich der individualisierten Immunonkologie entwickelt.

International Avantgarde für maßgeschneiderte Krebsvakzine:
Die  individualisierte  Immuntherapie  gilt  als  das  aktuelle  Hoffnungsgebiet  der  Medizin.  Sie  umfasst Heilverfahren,  die  das  eigene  Immunsystem  von  Patienten  zur  Behandlung  schwerwiegender Erkrankungen  nutzen  und  für  jeden  Patienten  maßgeschneidert  werden  können.  Erforscht  und entwickelt  werden  im  Ci3-Spitzencluster  Produkte  aus  den  Bereichen  Krebs,  Autoimmunerkrankungen und Infektionen -  wobei Ci3 (Cluster für individualisierte Immunintervention) nach nur drei  Jahren  die  europaweite  Technologieführerschaft  für  personalisierte  Krebsimpfstoffe übernommen hat. Sehr früh bereits setzten Ci3-Forscher auf die radikale These, für jeden einzelnen Patienten könnte auf  Basis  des  Mutationsprofils  seines  Tumors  ein  eigener  Impfstoff  entwickelt  werden.  Heute gehören sie zur internationalen Avantgarde in der Krebsmedizin.

3-Jahres-Bilanz: 74 Projekte, davon 80 Prozent regional:
Insgesamt konnte  Ci3  in  den  letzten  drei  Jahren  eine  öffentliche  Fördersumme  von  38,7  Millionen Euro  an  32  wissenschaftliche  Vorhaben  mit  74  Teilprojekten  vermitteln.  Den  gleichen  Betrag steuerten  die  Ci3-Projektpartner  aus  Eigenmitteln  bei.  Damit  sind  fast  80  Millionen  Euro  in  Neuentwicklungen  im  Bereich  individualisierte  Immuntherapie   in  jene  Region  geflossen,  die  als "Apotheke Europas" gilt.
Dass der Begriff noch heute Gültigkeit hat, beweist der mit 80  Prozent höchste Anteil rein regionaler Kooperationen  aller  deutschen  Biotech-Spitzencluster.  Mehr  als  350  neue,  hochinnovative biopharmazeutische Arbeitsplätze konnten im Clustergebiet geschaffen werden. "Wir gehen davon aus, dass dazu noch einmal mindestens 200 neue Biotech-Arbeitsplätze in den nächsten paar Jahren kommen.  Im  statistischen  Mittel  werden  zweieinhalb  weitere  Arbeitsplätze  zusätzlich  in angrenzenden  Wirtschaftsbereichen  generiert",  weiß  Dr.  Andrea  Schilz,  Geschäftsführerin  der  Ci3 Managementgesellschaft. 

Regionaler Innovationstreiber für neue Verfahren und Produkte der Immuntherapie:
"Wir  verstehen  uns  als  regionaler  Innovationstreiber  und  kommen  mit  großen  Schritten  voran", erklärt Dr. Özlem Türeci, 1. Vorstand des Ci3 e.V. "Rund ein Drittel der in den Projekten entwickelten Produkte  befinden  sich  schon  in  klinischer  Prüfung  oder  werden  diese  in  Kürze  beginnen.  Einige Produkte sind bereits in klinischen Phase-  2-Studien, in denen Verträglichkeit und Wirksamkeit der Produkte getestet wird." Die Erfolge ziehen sowohl Nachwuchs  als auch die internationale etablierte Wissenschaftsgemeinde an:  Pro  Jahr  nehmen  rund  100  junge  Forscher  an  Ci3-  Fortbildungsveranstaltungen  teil.  Der  Ci3 assoziierte und international renommierte wissenschaftliche Verein  für Krebs-Immuntherapie CIMT (CIMT: Association for Cancer  Immunotherapy) erreichte bei seinem diesjährigen Kongress in Mainz ein Publikum von 860 Wissenschaftlern aus 30 Ländern.

Ci3-Region: Mit Biotech-Patenten in Europa Nummer zwei:
Rund  100  Partner  arbeiten  unter  dem  organisatorischen  Dach  von  Ci3  zusammen, darunter Pharmaunternehmen,  KMU  und  führende  Forschungseinrichtungen.  Mit  richtungsweisenden immunologischen Forschungsinitiativen zur Tumortherapie begann alles vor rund 25 Jahren in Mainz. Mittlerweile liegt der immer größer gewordene Netzwerkverbund auch bei den Patenten europaweit vorn. Mit über 3000 Patenten, die von 20 führenden Ci3-Cluster-Partnern gehalten werden, liegt die Clusterregion nur knapp hinter dem französischen Spitzencluster Île de France auf Platz zwei. Im  Rahmen  der  Spitzenclusterförderung  initiiert  Ci3  neue  Kooperationen,  sorgt  für  Fort -  und Weiterbildung,  vermittelt  Kontakte  mit  potenziellen  Geldgebern  und  ist  Bindeglied  zwischen  dem BMBF als öffentlichem  Fördermittelgeber und den Ci3-Partnern. Das Ci3-Clustermanagement wurde von  den  Bundesländern  Rheinland-Pfalz  und  Hessen  für  Aufbau  und  Entwicklung  des  Clusters  von 2010 bis heute substanziell gefördert.

Globale Pharmaunternehmen steigen auf den Zug auf:
Immuntherapeutika  eignen  sich  aufgrund  ihrer  geringen  Nebenwirkungen  sehr  gut  zur Krebsbekämpfung  in  Kombination  mit  anderen  Substanzklassen  wie  z.B.  Checkpoint-Inhibitoren. Weiterhin  können  sie  gut  bei  der  Bekämpfung  von  Infektionen  und  Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Die Ci3-Clusterpartner verfügen über eines der weltweit breitesten  proprietären (patentgeschützten) Portfolios  von  tumorzellspezifischen  Zielstrukturen,  Biomarkern  und  hoch-innovativen immuntherapeutischen  Verfahren.  Mit  dem  translationalen  Forschungsinstitut  TRON  steht  dem Cluster  ein  herausragender  Partner  zur  Verfügung,  der  basierend  auf  genetisch-bioinformatischer Datenanalyse und Mutationsanalytik bahnbrechende immunologische Leitstrukturen entwickelt hat. Zahlreiche  globale Pharmaunternehmen haben ihre Strategie in die  Richtung, die der Spitzencluster bereits  seit  langem  verfolgt,  ausgerichtet.  Dies  wird  eindrucksvoll  durch  eine  Reihe  jüngster strategischer  Kooperationen  zwischen  Ci3-Spitzencluster-Partnern  und  internationalen Pharmakonzernen dokumentiert (z.B. Eli Lilly und BioNTech).

"Das  hohe  Interesse  namhafter  Pharmapartner  ist  eine  Bestätigung  des  bisherigen  Ci3-Kurses",  so
das Fazit von Prof. Dr. Christoph Huber,  2. Vorstand des Ci3 e.V. "Wir sind überzeugt davon, dass die Ci3-Entwicklungen  langfristig  medizinisch  und  kommerziell  hochattraktive  neue  Arzneimittel hervorbringen und somit einen wesentlichen Beitrag für die Gesundheitsversorgung leisten werden."

Rückfragehinweis:
Dr. Andrea Schilz
Geschäftsführerin
Ci3 Management UG (haftungsbeschränkt)
Kupferbergterrasse 17-19
55116 Mainz
Germany
Festnetz: 06131/50 193 22
Fax: 06131/50 193 23
Mobil: 0173/6969 939
E-Mail : schilz@ci-3.de
Web:  www.ci-3.de


Dr. Natalie Noe
Ci3 Projektmanagement
Festnetz: 06131/21 697 72
Fax: 06131/50 193 23
Mobil: 0176/72130 526
Email: noe@ci-3.de