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SuppreMol GmbH nutzt Biomarker von Protagen für SLE-Studie

Die SuppreMol GmbH, ein privat finanziertes biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Allergien entwickelt, und die Protagen AG, ein Spezialist für in-vitro Diagnostik und GMP-konforme Proteinanalytik,

gaben heute bekannt, dass beide Unternehmen bei der Identifizierung von therapierelevanten Biomarkern im Serum von Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) zusammenarbeiten werden.
„Wir wollen das proprietäre Biomarker-Portfolio von Protagen nutzen, um im Rahmen unserer gerade begonnenen Phase-IIa-Studie mit unserem Wirkstoffkandidaten SM101 Autoantikörper-Signaturen im Serum der SLE-Patienten zu identifizieren“, sagte Prof. Peter Buckel, CEO der SuppreMol GmbH. „Damit sollte sich in Zukunft abschätzen lassen, welche Patienten am besten auf SM101 reagieren. Möglicherweise erlauben diese Signaturen auch die Klassifizierung von Patienten in Subgruppen, denn bei SLE handelt es sich um eine Erkrankung mit sehr vielfältigen Erscheinungsformen. Die von Protagen entwickelte UNIarray® Technologieplattform bietet die einzigartige Möglichkeit, bei der klinischen Erprobung von SM101 auch das Potenzial für eine personalisierte SLE-Therapie zu untersuchen.“
„SuppreMol ist der erste Wirkstoffentwickler, der unser indikations¬spezifisches Biomarker-Panel in einen Studienplan der klinischen Phase IIa integriert hat. Wir freuen uns daher sehr über diese Kooperation. Unsere beiden Unternehmen sind davon überzeugt, dass wir durch diese Vorgehensweise nicht nur die Rekrutierung, sondern auch die Stratifizierung von SLE-Patienten für spätere klinische Phasen verbessern und damit auch die Entwicklungsrisiken senken können“, ergänzte Dr. Stefan Müllner, CEO der Protagen AG.
Finanzielle Einzelheiten der Zusammenarbeit werden nicht mitgeteilt. Die Kooperation wird ebenso wie SuppreMols SLE-Studie der Phase IIa als Teil der Förderprojekte im Münchner Spitzencluster-Programm m4 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.
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Über die Protagen AG

Die Protagen AG (www.protagen.de) ist ein international führender Spezialist in den Bereichen Diagnostik und GMP-konformer Proteinanalytik. Zu den Innovationen des Unternehmens gehört die UNIarray® Technologieplattform zur Entwicklung neuartiger Serum basierter Diagnostika sowie UNIchip®, eine vielseitige Produkt¬familie von Protein Microarrays für die Entwicklung von Antikörpern.

Kontakt Medienanfragen

Dr. Stefan Müllner Bettina Franz
CEO
Protagen AG Protagen AG
Otto-Hahn-Str. 15 Otto-Hahn-Str. 15
44227 Dortmund 44227 Dortmund

Tel: +49 (0) 231 9742 6300 Tel: +49 (0) 231 9742 6300
Fax: +49 (0) 231 9742 6301 Fax: +49 (0) 231 9742 6301
E-Mail: info@protagen.de E-Mail: bettina.franz@protagen.de

 

Über SuppreMol

SuppreMol ist ein privat ?nanziertes biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Allergien entwickelt. Das Unternehmen ist führend in der Entwicklung von löslichen Fc-gamma-Rezeptoren (sFc?Rs), rekombinanten Versionen körpereigener Proteine, die bestimmte Reaktionen des Immunsystems sehr effektiv unterdrücken können. SuppreMol plant die Entwicklung von sFc?Rs zur Behandlung der Primären Immunthrombozytopenie (ITP), systemischem Lupus erythematodes (SLE), rheumatoider Arthritis (RA) und anderen Autoimmunerkrankungen. SuppreMols Produktportfolio umfasst darüber hinaus drei Antikörperprogramme im Frühstadium. Dazu zählen Antikörper gegen den Fc?-Rezeptor-IIb (Fc?RIIb), die für alternative Behandlungsstrategien bzw. für zusätzliche Indikationen (z. B. Überempfindlichkeiten) entwickelt werden sowie ein Antikörper gegen IL-3 zur Behandlung von RA, für das SuppreMol kürzlich eine exklusive Lizenzoption erworben hat.
SuppreMol wurde 2002 als Spin-off des Labors von Prof. Dr. Robert Huber, Chemie-Nobelpreisträger von 1988, am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried gegründet. Das Unternehmen hat seit Mai 2006 in drei Finanzierungsrunden EUR 35,2 Mio. eingeworben. Investoren sind MIG AG, BioMedPartners AG, Santo Holding GmbH, FCP Biotech Holding GmbH, als auch KfW Mittelstandsbank, Bayern Kapital GmbH, Max-Planck-Gesellschaft und Z-Cube. Des Weiteren konnte SuppreMol seit 2007 Fördermittel vom Bundesforschungsministerium (BMBF) in Höhe von EUR 2 Mio. einwerben.

Über SM101

SM101, SuppreMols am weitesten fortgeschrittener Medikamentenkandidat, ist eine rekombinante, lösliche, nicht-glykosylierte Version des Fc-gamma-Rezeptors IIb. Es bindet an Autoantikörper/Autoantigen-Komplexe und blockiert damit die Aktivierung von Fc-Rezeptoren auf der Oberfläche von Immunzellen. Dadurch wird die Immunantwort abgeschwächt und die für Autoimmunerkrankungen typische Entzündungskaskade verhindert. SM101 hat sich in zahlreichen Tierstudien bewährt und konnte dabei Entzündungen und Immunreaktionen sehr wirksam unterbinden. SM101 wird gegenwärtig zur Behandlung von ITP entwickelt und befindet sich seit März 2010 in einer klinischen Studie der Phase Ib/IIa. In dieser Indikation ist das Produkt in der Europäischen Union ebenso wie in den USA als Arzneimittel für seltene Leiden („Orphan Drug“) ausgewiesen. SuppreMol geht davon aus, dass SM101 ebenfalls Potenzial zur Behandlung von systemischem Lupus erythematodes (SLE), rheumatoider Arthritis (RA) und anderen Autoimmunerkrankungen besitzt.

Kontakt Medienanfragen

Prof. Dr. Peter Buckel Dr. Ludger Weß
CEO Managing Partner
SuppreMol GmbH akampion
Am Klopferspitz 19 Hasenhöhe 29
82152 Martinsried bei München 22587 Hamburg/Germany

Tel: +49 (0) 89 30 90 50 680 Tel: +49 (0) 40 88 16 59 64
Fax: +49 (0) 89 30 90 50 68 68 Fax: +43 (0) 1 890 59 79-10
E-Mail: info@suppremol.com E-Mail: ludger@akampion.com
Web: www.suppremol.com Web: www.akampion.com