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CORIMMUN: Corimmun (Martinsried) startet Klinische Phase I-Studie mit der Substanz COR-1

Corimmun (Martinsried) startet Klinische Phase I-Studie mit der Substanz COR-1 Neuer Therapieansatz bei der Herzinsuffizienz


Corimmun GmbH, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Wirkstoffe zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen entwickelt, kündigt heute den Start einer Klinischen Phase I-Studie mit COR-1 an. Die erste Dosisgabe erfolgte am 27. Oktober. Die ersten beiden Dosisgruppen (von insgesamt 5 geplanten) wurden gut vertragen, es traten keine relevanten Nebenwirkungen auf. Die Untersuchung der Pharmakokinetik ergab ein günstiges Profil mit nahezu vollständiger Clearance innerhalb von 60 Minuten nach Gabe. Die Studie wurde als einfach geblindete, Plazebo-kontrollierte Prüfung konzipiert, und wird in Deutschland durchgeführt. 50 männliche Probanden zwischen 18 und 45 Jahren erhalten COR-1 oder dazu passend Plazebo intravenös als einmalige Gabe. Primäre Endpunkte sind Sicherheit und Verträglichkeit, pharmakokine-tische und pharmakodynamische Profile von COR-1 werden als sekundärer Endpunkte untersucht.

"Wir freuen uns sehr auf das Ergebnis dieser Studie" sagte Götz Münch, CEO von Corimmun. "Die Daten sollten eine gute Basis für die Durch-führung einer Phase IIa mit COR-1 nächstes Jahr in Patienten bieten."
"Die erste Indikation, die wir angehen, ist die Herzinsuffizienz, eine häufige Erkrankung, die allein in der EU über 6 Millionen Menschen betrifft und eine erhebliche Sterblichkeit bedingt” fügte Martin Ungerer, Medizinischer Leiter von Corimmun hinzu.

COR-1 ist ein zyklisches Peptid mit einem innovativen Wirkmechanismus. Es wird von Corimmun zur Therapie der Herzinsuffizienz entwickelt, indem es den autoimmun-Mechanismus von Antikörpern gegen den ß1-adrenergen Rezeptor in diesen Patienten adressiert. COR-1 verhindert dabei das Auto-Antikörper-vermittelte Fortschreiten der Herzinsuffizienz. Funktionelle Auto- Antikörper sind ein zunehmend als problematisch erkanntes Phänomen bei allen Formen der Herzinsuffizienz, und stellen einen derzeit noch nicht behandelbaren Krankheitsmechanismus dar.

Im Gegensatz zu existierenden Medikamenten, die zur Behandlung der Herzinsuffizienz verwendet werden, bewirkt COR-1 keinen negativen Effekt auf die Hämodynamik (wie z. B. Erniedrigung des Bluttdrucks oder der Pulsfrequenz), die häufigsten und oft schwerwiegenden Nebenwirkungen mit den bisherigen Medikamenten.

 

Über COR-1:

Corimmuns Medikament COR-1 ist ein zyklisches Peptid. Es adressiert den autoimmun-Mechanismus, der von Antikörpern gegen den ß1-adrenergen Rezeptor vermittelt wird. Diese Auto-AK werden von COR-1 inaktiviert, und die kardiale Leistungsfähigkeit bessert sich.
COR-1 hat eine kurze Halbwertszeit. Es wurde in relevanten Tiermodellen validiert, und zeigte dabei eine gute Wirksamkeit zur Verminderung der Auto-immunantwort und zur Verbesserung der Herzfunktion (klinische Symptome als auch hämodynamische Parameter).

 

Über Corimmun

Corimmun GmbH (www.corimmun.de) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Martinsried bei München, das neue Wirkstoffe zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen entwickelt und das sich auf entzündliche Mechanismen bei Herzinsuffizienz und Atherosklerose spezialisiert hat. Für diese Indikationen entwickelt Corimmun derzeit 4 Projekte in präklinischem und klinischem Stadium. Corimmun vereinigt dabei 2 bereits im GO-Bio-Wettbewerb des BMBF ausgezeichnete Therapieansätze, die maßgeblich an den Universitäten Tübingen sowie Würzburg entwickelt worden waren. Das Unternehmen erhält dauerhafte wissenschaftliche Unterstützung von den herausragenden Forschungsgruppen dieser universitären Gründer. 2008 schloss Corimmun erfolgreich eine Serie-A-Finanzierungsrunde über rund € 5 Mio. ab, die vom MIG Fonds betreut wurde (www.mig.ag), mit KfW, Bayern Kapital, BioM AG und High-Tech Gründerfonds als Ko-Investoren.

 

Kontakt

Dr. Götz Münch, CEO Corimmun GmbH (Photo)
Tel: 0049 (0)89-8565 2010
Email: muench@corimmun.com
www.corimmun.com