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SuppreMol GmbH: SuppreMol schließt Serie B-Finanzierungsrunde über EUR 15,7 Millionen ab

SuppreMol GmbH, ein privat finanziertes biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen entwickelt, hat heute den Abschluss einer Finanzierungsrunde (Serie B) über EUR 15,7 Millionen mitgeteilt.

Lead-Investoren sind MIG AG (München) und BioMedInvest AG (Basel, Schweiz). Die Santo Holding GmbH (Stuttgart) sowie die bisherigen Investoren ZETACUBE s.r.l. (Bresso, Italien), KfW Mittelstandsbank (Bonn), Bayern Kapital GmbH (Landshut) und Max-Planck-Gesellschaft e.V. (München) beteiligten sich ebenfalls an der Runde. SuppreMol wird das neue Kapital nutzen, um für sein am weitesten fortgeschrittenes Produkt SM101 den Wirksamkeitsnachweis am Menschen zu erbringen. Bei SM101 handelt es sich um eine rekombinante, lösliche Version des menschlichen Fc-gamma Rezeptors IIb Proteins, das zur Behandlung der idiopathischen thrombozytopenischen Purpura (ITP) entwickelt wird. ITP ist eine schwer wiegende Erkrankung, die durch Störungen der Blutgerinnung zu einer erhöhten Blutungsneigung führt. SM101 ist in der Europäischen Union als Arzneimittel für seltene Leiden (Orphan Drug) ausgewiesen; klinische Phase I Versuche sollen im ersten Quartal des Jahres 2009 beginnen. Zahlreiche Autoimmunerkrankungen beginnen mit der Bildung von so genannten Immunkomplexen, die an Immunzellen binden - ein Prozess, der von Fc-Rezeptoren auf der Oberfläche der Zellen gesteuert wird. SuppreMols Ansatz, diese Bindung durch lösliche Fc Rezeptoren zu verhindern, könnte einen Durchbruch bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen bedeuten. Statt isolierte Komponenten der durch Immunkomplexe ausgelösten Kaskade zu beeinflussen, zielt die von SuppreMol entwickelte Strategie darauf, das Auslösen der Kaskade von vornherein zu verhindern. Damit wird der Rückkopplungsprozess aus Bildung von Autoantikörpern, Immunkomplexen und erneuter Stimulierung von Immunzellen unterbunden und Entzündungen, Organschäden und zusätzliche Reaktionen des Immunsystems verhindert. „Die Finanzierungsrunde ist für uns ein wichtiger Meilenstein, der unsere Finanzierung bis weit in das Jahr 2010 sichert“, sagte Peter Buckel, CEO von SuppreMol. “Unser Ansatz trifft schon jetzt auf großes Interesse der Pharmaindustrie. Aber wir glauben, dass die jetzt abgeschlossene Finanzierungsrunde uns ermöglicht, noch größeren Wert zu schaffen, indem wir jetzt unseren Wirkstoffkandidaten selbst in die Phase II bringen, um damit einen Wirksamkeitsnachweis zu erbringen.“ Dr. Markus Hosang, General Partner von BiomedInvest und neues Mitglied des Aufsichtsrats von SuppreMol ergänzte: „Wir sind sehr begeistert von den Perspektiven der SuppreMol-Technologie, und vor allem von dem löslichen Fc-Gamma Rezeptor IIb. Er bietet nämlich die Möglichkeit für eine Kausalbehandlung, und zwar nicht nur für ITP, sondern auch für eine Reihe von Autoimmunerkrankungen und verwandte Krankheiten, wie z. B. Gelenkrheumatismus.“

Erläuterungen


Über SuppreMol

SuppreMol ist ein privat finanziertes biopharmazeutisches Unternehmen, das neue Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen entwickelt. Das Unternehmen ist Pionier bei der Entwicklung von löslichen Fc?-Receptoren (sFcRs), rekombinanten Versionen körpereigener Proteine, die bestimmte Reaktionen des Immunsystems sehr effektiv unterdrücken können. SuppreMol plant die Entwicklung von sFcRs zur Behandlung von idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP), systemischem Lupus Erythematodes, rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen. SuppreMol wurde 2002 als Spin-off des Labors von Prof. Dr. Robert Huber, Chemie- Nobelpreisträger von 1988, am Max-Planck-Institute für Biochemie in Martinsried gegründet. Das Unternehmen hat seit Mai 2006 in zwei Finanzierungsrunden EUR 19,7 Millionen eingeworben und erhielt im März 2007 eine Zuwendung des Bundesforschungsministeriums BMBF in Höhe von EUR 1,75 Millionen im Rahmen des Programms „Innovative Therapien“.

Über MIG AG

MIG AG ist ein Risikokapitalunternehmen mit Sitz in München, das sich auf junge Life Science und Technologie-Firmen in deutschsprachigen europäischen Ländern fokussiert. Die MIG AG ist Initiatorin und Verwaltungsgesellschaft von sechs Risikokapitalfonds, die exklusiv von der AWAG platziert werden. Nähere Informationen über die MIG und ihr Investmentportfolio finden Sie unter www.mig-fonds.de and www.mig.ag.

Über BioMedInvest AG

BioMedInvest AG ist ein führendes, unabhängiges europäisches Risikokapitalunternehmen, das sich auf die Finanzierung von Firmenneugründungen, Frühphasenfinanzierung und Spin-off von Unternehmen im Gesundheits- bzw. Life Science-Bereich fokussiert. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat BioMedInvest in mehr als 20 hoch innovative Firmen investiert, von denen vier bereits einen erfolgreichen Exit realisiert haben: mit einem Börsengang (Arpida AG, Santhera Pharmaceuticals AG) bzw. mit einer Übernahme durch ein führendes Industrieunternehmen (Glycart Biotechnology AG) oder durch strategische Investoren (Thommen Medical). Mit einem Kapital von über Sfr 210 Millionen sowie einem starken Team aus Spezialisten mit großer Erfahrung und einem ausgedehnten Netzwerk in Wissenschaft und Wirtschaft hat sich BioMedInvest als eines der führenden Unternehmen bei der Frühphasenfinanzierung von europäischen Unternehmen im Gesundheitssektor etabliert. Nähere Informationen finden Sie unter www.biomedvc.com.

Kontakt

Dr. Peter Buckel, CEO SuppreMol GmbH
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried/München / Deutschland
Tel 089 30 90 50 680
Fax 089 30 90 50 68 68
info@suppremol.com
www.suppremol.com


Kontakt Lead-Investoren
Dr. Markus Hosang
BioMedInvestor AG
Elisabethenstrasse 23
CH-4051 Basel / Schweiz
Tel +41 61 270 35 63
Fax +41 61 270 35 00
hosang@biomedvc.com
www.biomedvc.com

Michael Motschmann
MIG AG
Ismaninger Str. 102
D-81675 München / Deutschland
Tel 089 98 57 06
Fax 089 981 01 72
mm@mig.ag
www.mig.ag