2018

NEWS

  • Zwei Phase 1-Studien mit IMU-838 in gesunden Probanden wurden erfolgreich
    abgeschlossen.
  • Der Wirkstoff ist sicher und wurden in allen Dosierungen gut vertragen.
  • Durch die Studien konnte ein neues Dosisschema etabliert werden, das auch die sichere Einnahme von höheren Dosierungen erlaubt.

Planegg-Martinsried, Deutschland, 12. Dezember 2017: Immunic AG (Immunic Therapeutics), ein Biotechnologieunternehmen in Martinsried bei München, hat heute bekannt gegeben, dass es sein klinisches Phase 1-Progamm für IMU-838 zum Test der Sicherheit und Verträglichkeit sowie der pharmakokinetischen Eigenschaften erfolgreich abgeschlossen hat. Die Einzel- und Mehrfachdosis-Studien wurden in gesunden Probanden durchgeführt. In den abgeschlossenen Phase 1-Studien wurde IMU-838 in allen getesteten Dosierungen gut vertragen. Die gezeigten pharmakokinetischen Eigenschaften unterstützen eine einmal tägliche orale Verabreichung der getesteten neuen Tablettenformulierung von IMU-838. Zudem konnte Immunic zeigen, dass die Aufnahme von IM-838 nicht durch Nahrungsaufnahme beeinflusst wird – was die Flexibilität bei der Einnahme des Medikaments erhöht.

“Wir sind mit dem Ergebnis unserer Phase 1-Studien außerordentlich zufrieden. IMU-838 positioniert sich dadurch als vielversprechender Kandidat für eine gut verträgliche, einmal tägliche Gabe dieser neuen Therapie bei chronisch-entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen“, sagt Dr. Andreas Mühler, Chief Medical Officer der Immunic AG. „Im Moment bereiten wir weitergehende klinische Studien mit Patienten vor, die unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) leiden und untersuchen gleichzeitig weitere Möglichkeiten der Verwendung von IMU-838 in zusätzlichen Indikationen.“

Dr. Daniel Vitt, CEO der Immunic, fügt hinzu: „Die hervorragenden Sicherheitsdaten, die wir in den beiden nun abgeschlossenen Phase 1-Studien gewonnen haben, werden unsere anstehenden Phase 2b-Studien für Colitis ulcerosa und Morbus Crohn beschleunigen.“ Weiterhin sagt er: „Wir sind sehr stolz, dass wir diese Daten innerhalb der von uns geplanten ambitionierten Zeit erzielen konnten. Wir kommen gut mit unserem Ziel voran, IMU-838 in den nächsten drei Jahren bereit für die Phase 3 klinische Entwicklung zu machen.“

In den beiden beendeten Studien wurde keine Dosis-limitierende Toxizität beobachtet. Alles in allem wurden fünf verschiedene Dosierungen untersucht; mit Blick auf die Sicherheit der Substanz rangierten die Einzeldosen zwischen 10 mg bis 50 mg täglich, oral verabreicht über einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen.


Weitere Informationen:

Über die Immunic AG
Immunic ist ein Spezialist für oral verfügbare, selektive Medikamente im Bereich Immunologie. Als im Bereich der klinischen Produktenwicklung tätiges Unternehmen liefert Immunic neue „Best-in-Class“ Therapien zur Behandlung von Th17 und Th1-gesteuerten Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen. Die beiden Entwicklungsprogramme der Firma sind oral verfügbare „Small Molecule“-Wirkstoffe: DHODHBlocker (IMU-838 Projekt) und inverse Agonisten des Transkriptionsfaktors RORγT. Diese Zielproteine sind bei Erkrankungen wie z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder der Schuppenflechte von Bedeutung. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung neuer Medikamente bis hin zum ersten Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit. Die Immunic AG, mit Hauptsitz in Planegg/Martinsried bei München, wurde 2016 gegründet, ist privat finanziert und wird von einer Reihe namhafter Investoren aus dem Biotechnologie-Bereich unterstützt.

Über IMU-838
IMU-838 ist ein oral verfügbarer selektiver Immunmodulator der nächsten Generation. IMU-838 hemmt das Enzym Dihydroorotatdehydrogenase (DHODH), das unter anderem eine wichtige Rolle im Stoffwechsel von aktivierten T- und B-Immunzellen spielt. Durch diesen Wirkmechanismus ist IMU-838 ein potenter Inhibitor von Th17 und Th1 Zellen – relevanten Subgruppen von T-Zellen. Im Gegensatz zu unspezifischen Immunmodulatoren erhöht IMU-838 nicht die Gefahr von Virusinfektionen. IMU-838 hat erfolgreich seine Sicherheit sowie gute pharmakokinetische Eigenschaften in zwei Phase 1-Studien gezeigt. Immunic plant nun den Start von zwei klinischen Phase 2b-Studien in den beiden CED-Erkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Der Start der Colitis ulcerosa-Studie ist für Anfang 2018 geplant. Weitere Informationen: www.immunic-therapeutics.com


Kontakte:
Immunic AG
Dr. Daniel Vitt, CEO
Am Klopferspitz 19
82152 Planegg-Martinsried, Germany
T: +49 89 250079460
info@immunic.de

Nürnberg, 28. November 2017: Die Exasol AG, führender Hersteller von analytischen In-Memory Datenbanksystemen, hat die Eröffnung seines Büros in Paris, Frankreich bekanntgegeben. Aufbauend auf den bestehenden Standorten in Deutschland und dem Vereinigten Königreich will Exasol mit der Niederlassung in Frankeich seine Position auf dem wachsenden französischen Markt stärken und die Expansion in Europa fortsetzen.

Aus dem steigenden Bedarf an Hochleistungsdatenbanken in der Region, die das hohe Geschäftsvolumen in der heutigen Zeit verarbeiten können, will das Unternehmen Nutzen ziehen. Unternehmen benötigen nicht nur eine schnelle Datenbank, die ihnen einen bestmöglichen Einblick in das Kundenverhalten vermittelt, sie legen auch Wert auf absolute Zuverlässigkeit, Echtzeitverarbeitung und Skalierbarkeit.

Französischer Markt mit großem Potenzial
Der kürzlich ernannte neue CMO, Benjamin Caller, wird das Pariser Büro leiten. Durch seine früheren Tätigkeiten u.a. bei VMware besitzt er umfangreiche Erfahrungen im Bereich globales Wachstum. Caller sagt dazu: “Der französische Markt hat aufgrund der boomenden Pariser Start-up-Szene im Technologiebereich beachtliches Potenzial. Diese Organisationen nutzen vermehrt Daten als Entscheidungshilfe, zur besseren Kundenbindung und zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Durch seine einzigartige hochleistungsfähige In-Memory-Datenbanktechnologie, die den Unternehmen schnelle Einblicke gewährt, ist Exasol mit der Eröffnung seines Pariser Büros in der Lage, diesen großen Schritt in Richtung europäische Unternehmensentwicklung zu unterstützen.”

In den nächsten Monaten und Jahren steht Frankreich wie der europäische Kontinent insgesamt vor großen Herausforderungen im Bereich Datenverarbeitung, insbesondere im Hinblick auf die Einführung der EU Datenschutzgrundverordnung (GDPR) im Mai 2018. Diese neue Verordnung wird die Vorschriften für das Sammeln, Speichern und Verwenden von Daten harmonisieren und verschärfen. Moderne analytische Datenbank-Plattformen innerhalb der Region helfen den Unternehmen, ihre Daten gewinnbringend zu nutzen und trotzdem regelkonform zu sein.

“In unseren wichtigsten Märkten vor Ort zu sein, hat sich als sehr vorteilhaft für unsere Kunden und Partner erwiesen“ so Aaron Auld, CEO der Exasol AG. “Dies hat sich in unserem Londoner Büro und jetzt auch mit der Eröffnung des Pariser Büros gezeigt. Die Präsenz in der Region ermöglicht es uns, den spezifischen lokalen Bedarf eines jeden Marktes besser zu erkennen. Unsere Partner können somit sicher sein, dass sie durch die Exasol-Plattform die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um eine bessere und einprägsamere Kundenbindung zu erreichen.”

Exasol erweitert kontinuierlich seine physische Präsenz rund um den Globus. Weitere Büros sind in Planung, um das Unternehmenswachstum voranzutreiben und das globale Partnerprogramm weiter zu entwickeln.

Mainz, Germany, October 04, 2017 – BioNTech AG, a fully-integrated biotechnology company pioneering individualized cancer immunotherapy, today announced that its manufacturing subsidiary, EUFETS GmbH, has been re-branded as BioNTech Innovative Manufacturing Services. Furthermore, to prepare for further growth in response to increasing demand for cell and gene therapy products, in particular for CAR-T and T-Cell immunotherapies, BioNTech Innovative Manufacturing Services will significantly increase its production capacity by doubling cleanroom space and expanding development and quality control areas in a new facility.

BioNTech Innovative Manufacturing Services, based in Idar-Oberstein, Germany, is one of the oldest and most experienced GMP-certified contract development and manufacturing organizations in the world, specializing in cell and gene therapy products such as viral vectors, cellular products and in vitro transcribed mRNA. For more than 20 years, it has supplied important cell and gene therapy medicinal products worldwide. The subsidiary is also responsible for the manufacturing of BioNTech´s proprietary, leading-edge mRNA immunotherapy programs including its individualized IVAC® cancer vaccines for clinical development, which is complemented by a second BioNTech mRNA manufacturing facility currently under construction at the Company´s headquarters in Mainz, Germany.

“This strategic expansion of BioNTech Innovative Manufacturing Services will also enable production of commercial quantities of cell and gene therapy products for our customers, representing a major milestone in our manufacturing history,” said Dr. Klaus Kühlcke, Managing Director of BioNTech Innovative Manufacturing Services.

Sean Marett, COO of BioNTech, added, “We continue to invest heavily in manufacturing of individualized treatment concepts. CAR-T and TCR autologous therapies are expected to play an important role in the treatment of cancer, and state-of-the-art, single patient batch manufacturing of such therapies in sufficient capacity is critical to that role. Given BioNTech’s focus on individualized immunotherapies for the treatment of cancer, we have taken the opportunity to re-brand EUFETS to be a more visible part of the BioNTech brand.”

 

PRESS CONTACT

BioNTech AG
Media Relations
Tel: +49 (0) 6131 9084 0
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Mainz, Germany, November 30, 2017 – BioNTech AG, a fully-integrated biotechnology company pioneering individualized cancer immunotherapy, today announced that it has received the WuXi AppTec Biotech Company of the Year Award at the 2017 Scrip Awards ceremony in London.

Sean Marett, Chief Operating Officer of BioNTech, said: “We are very proud to receive the WuXi AppTec Biotech Company of the Year Award, which is an extraordinary distinction for us. Our last year was marked by important achievements such as concluding a deal with Genentech, a member of the Roche Group, further progression of our clinical pipeline and additional publications in Nature, further supporting our scientific approach.”

BioNTech was able to close a landmark deal with Genentech in 2016, in which costs and profits are equally shared between the collaboration partners. The Company´s mRNA clinical development pipeline was further endorsed in 2016 by an article published in Nature highlighting the first example of a universally applicable and systemic mRNA cancer immunotherapy vaccine approach to targeting dendritic cells in cancer patients. Additional publications this year in Nature and Nature Medicine, describing encouraging initial clinical results from BioNTech’s individualized mRNA-based vaccine targeting neoepitopes and the reporting of elimination of large tumors in mice by mRNA-encoded bispecific antibodies respectively, provided additional validation of BioNTech’s underlying technologies.

Together with Genentech, BioNTech is currently testing its individualized mRNA cancer immunotherapies in clinical trials. As BioNTech is conducting the single batch, just-in-time manufacturing for these trials, the Company continues to enhance its manufacturing competencies and capacities while developing a fully automated and digitalized production process together with its global partner Siemens.

Launched 13 years ago, the Scrip Awards provide an opportunity to acknowledge the essential role of the pharmaceutical, biotech and other allied industries in improving healthcare, with the honors spanning the entire range of industry activities, from new drug launches to innovative deals, outsourcing and fundraising. 


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General Inquiries: 
BioNTech AG 
Regina Jehle 
Tel: +49 6131 9084 1273
Email: Regina.Jehle@biontech.de

US Media & Investors: 
ICR Healthcare 
James Heins / Stephanie Carrington 
Tel: +1 203 682 8251
Tel: +1 646 277 1282 
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International Media & Investor Inquiries:
akampion
Dr. Ludger Wess / Ines-Regina Buth
Tel: +49 40 8816 5964
Tel: +49 30 2363 2768
Email: info@akampion.com

About BioNTech AG
BioNTech is Europe’s largest privately held biopharmaceutical company pioneering the development of individualized therapies for cancer and other diseases. The company combines all building blocks for individualized immunotherapy under one roof – from diagnostics and drug development to manufacturing. Its cutting-edge technologies range from individualized mRNA-based medicines through innovative chimeric antigen receptors and T-cell receptor-based products to novel checkpoint immunomodulators. BioNTech’s approach is validated by five top-tier corporate partnerships with Genentech, Genmab, Eli Lilly and Company, Sanofi and Bayer Animal Health. Founded in 2008, BioNTech’s financial shareholders include the MIG Fonds, Salvia and the Strüngmann Family Office, with the Strüngmann Family Office as the majority shareholder.
More information about BioNTech is available at www.biontech.de.

BayBG, Unternehmertum Venture Capital Partners und Bayern Kapital finanzieren Münchner Proteinanalytik-Unternehmen

Das Biotech-Unternehmen Dynamic Biosensors sammelt in einer Series B-Finanzierungsrunde 5 Mio. EUR ein. Das Proteinanalytik-Unternehmen mit Sitz im bayerischen Biotechnologie-Zentrum Martinsried will Arzneimittelherstellern ermöglichen, mit einem patentierten Analysesystem schnell, gezielt und effizient medizinisch-pharmazeutische Wirkstoffe herzustellen. Als Neuinvestor steigt die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft ein. Die Altinvestoren um Unternehmertum Venture Capital Partners und Bayern Kapital erhöhen ebenfalls ihr Engagement.

Das Start-up wurde 2012 von Dr. Frank Fischer, Wolfgang Kaiser, Dr. Ulrich Rant, Dr. Dirk Scholl und Dr. Ralf Strasser als Spin-off der Technischen Universität München und von Fujitsu Ltd. gegründet.

Die von Biosensors entwickelte, patentierte Biochip-Technologie switchSENSE nutzt nach Angaben des Unternehmens DNA-Moleküle als Sonden, die auf Mikroelektroden durch elektrische Felder in Bewegung versetzt werden. Dann wird ein potenzieller Wirkstoff zugefügt. Durch Messung der Molekularbewegung dieser Sonden können demnach Wechselwirkungen zwischen den Molekülen und Wirkstoffen gemessen werden, konkret: Ob und wie sich ein Wirkstoff mit dem Molekül verbindet. Arzneimittelhersteller und Pharmaforscher können so schnell herausfinden, ob ein neues Arzneimittel sein Ziel im Körper finden wird und Krankheiten effizient bekämpfen kann.

Erweiterung der Produktpalette und Ausdehnung von Vertrieb und Marketing

Mit der neuen Finanzierungsrunde sollen nun die Voraussetzungen für eine Erweiterung der Produktpalette sowie einer Ausdehnung der Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten geschaffen werden.

Im Februar 2013 waren das Family Office der Familie Strascheg Extorel, die LfA-Tochter Bayern Kapital, die Early Stage Venture Capital-Gesellschaft UVC Unternehmertum Venture Capital Partners und die Netzwerkorganisation der Biotechnologiebranche in München und Bayern BioM AG Munich Biotech Development im Rahmen einer ersten Finanzierungsrunde in das Unternehmen eingestiegen.

  • Corporate Venture Fund investiert 4 Mio. EUR (5 Mio. USD) in Topas
  • Finanzierung zur Beschleunigung klinischer Studien bei Autoimmunerkrankungen
  • Detlev Mennerich, Ph.D., Anlageverwalter von BIVF, tritt dem Vorstand von Topas bei

Hamburg, 2. November 2017 – Topas Therapeutics GmbH (Topas), ein in Hamburg ansässiges privates Plattformunternehmen, nutzt die natürliche Toleranzinduktion der Leber und gab heute bekannt, dass der Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) dem strategischen Konsortium des Unternehmens beitreten wird. und Finanzinvestoren, die im Rahmen einer Finanzierungsrunde der Serie A im Jahr 2016 gegründet wurden. BIVF wird Topas 4 Mio. EUR (5 Mio. USD) zur Verfügung stellen, um die Vorbereitung und Durchführung von klinischen Studien für Autoimmunprogramme zu beschleunigen. Zusätzlich gab das Unternehmen bekannt, dass Detlev Mennerich, Ph.D., Investment Manager bei BIVF, dem Aufsichtsrat von Topas beitreten wird.

Mit dieser Kapitalerhöhung hat Topas insgesamt 18 Mio. EUR (21 Mio. USD) eingenommen. Epidarex Capital (Lead), Gimv, EMBL Ventures und Evotec haben zuvor 14 Mio. EUR (16,5 Mio. USD) in das Unternehmen investiert.

Timm Jessen, CEO von Topas Therapeutics , sagte: „Wir freuen uns sehr, den Boehringer Ingelheim Venture Fund als neuen Investor begrüßen zu dürfen und Detlev Mennerich im Verwaltungsrat willkommen zu heißen. BIVF hat eine große Erfolgsbilanz, als strategischer, langfristiger Investor erfolgreich in Biotech-Unternehmen zu investieren. Ihre Investition in Topas ist eine starke Bestätigung unseres Ansatzes und wir schätzen ihre Unterstützung sehr. „

Detlev Mennerich, Ph.D., Investment Manager bei BIVF , fügte hinzu: „Wir sind beeindruckt von der Wissenschaft, dem Team und der Investorenbasis, die Topas bisher gesammelt hat. Ich freue mich, dem Aufsichtsrat beizutreten und die klinische Umsetzung der wegweisenden präklinischen Entdeckungen von Topas zu unterstützen. Der einzigartige, auf der Leber basierende Ansatz hat das Potenzial, bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen mit bekannten Krankheitsantigenen einen Wandel herbeizuführen. „

 

Über die Topas Therapeutics GmbH

Topas Therapeutics GmbH ist ein privates Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Hamburg, Deutschland, das sich auf die Entwicklung von Produkten spezialisiert hat, die sich mit Bereichen großer ungedeckter Bedürfnisse befassen, darunter Autoimmunerkrankungen, Allergien und Anti-Drogen-Antikörper. Die Technologieplattform von Topas induziert eine Antigen-spezifische Immuntoleranz, indem die natürliche Immunologie der Leber genutzt wird. Das Unternehmen hat zwei Programme, die sich darauf vorbereiten, die Klinik im Jahr 2018 zu betreten – einen für Multiple Sklerose und einen für eine seltene Krankheit. Topas hat auch eine Forschungs- und Optionsvereinbarung mit Eli Lilly and Company, die sich auf Immuntoleranz und eine Entwicklungsvereinbarung mit Evotec für ein Typ-1-Diabetesprogramm konzentriert, das sich derzeit in vorklinischen Tests befindet. Zu den Investoren von Topas gehören: Epidarex Capital, Gimv, EMBL Ventures, Evotec und Boehringer Ingelheim Venture Fund. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:www.topas-therapeutics.com .
 

Über den Boehringer Ingelheim Venture Fund

Die im Jahr 2010 gegründete Boehringer Ingelheim Venture Fund GmbH (BIVF) investiert in bahnbrechende, auf Therapeutika ausgerichtete Biotechnologieunternehmen, um Innovationen in der biomedizinischen Forschung voranzutreiben. BIVF sucht nach bedeutenden Verbesserungen in der Patientenversorgung durch wegweisende Wissenschaft und seine klinische Übersetzung durch den Aufbau langfristiger Beziehungen mit Wissenschaftlern und Unternehmern. Der Fokus von BIVF liegt auf der Entwicklung beispielloser therapeutischer Konzepte, die auf einen hohen medizinischen Bedarf in der Immunonkologie, in der regenerativen Medizin oder in der Gentherapie abzielen. Dazu können neuartige Plattformtechnologien gehören, mit denen bisher nicht behebbare Ziele angegangen werden können, Impfstoffe der neuen Generation und / oder neue biologische Wirkstoffe wie die onkolytische Virotherapie.

Das BIVF nimmt eine aktive Rolle bei seinen Portfoliounternehmen ein und bietet einen bedeutenden Mehrwert durch seine eigene umfassende Expertise in den Bereichen Wirkstoffentdeckung, Wissenschaft und Management. BIVF verwaltet 200 Millionen Euro und betreut derzeit ein Portfolio von mehr als 20 Unternehmen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.boehringer-ingelheim-venture.com .

Kontakte:

Topas Therapeutics GmbH
Dr. Timm-H. Jessen
Geschäftsführer
Falkenried 88
20251 Hamburg
E-Mail: jessen@topas-therapeutics.com
Web: www.topas-therapeutics.com

MC Services AG
Medienbeziehungen Europa:
Anne Hennecke
Telefon: +49 211 529252-22
E-Mail: anne.hennecke@mc-services.eu

Medienbeziehungen USA:
Laurie Doyle
Telefon: +1 339 8320752
E-Mail: laurie.doyle@mc-services.eu
Web: www.mc-services.eu

Plattform für Fernbehandlungen und Videosprechstunden vereint Konsortium um Digital Health Ventures

Eigentlich existiert in Deutschland ein Fernbehandlungsverbot, doch dieses steht schon seit längerem zur Diskussion. So hatte das Münchener E-Health-Start-up TeleClinic, als erstes Unternehmen in Deutschland erst vor kurzem eine Genehmigung zur ausschließlichen Fernbehandlung erhalten, im Rahmen eines Modellversuchs. Im Mittelpunkt steht dabei das Angebot von Videosprechstunden, über die Ärzte und Mediziner erste Diagnosen und Behandlungsempfehlungen abgeben können.

Erstmals Fernbehandlungen und Online-Rezepte in Deutschland

Diese positive Entwicklung hat nun zum Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde bei TeleClinic geführt. Neben einigen Business Angels engagiert sich nun auch die VC-Gesellschaft Digital Health Ventures. Zusammengekommen ist nun eine Summe von zwei Mio. EUR, mit der TeleClinic fortan seine telemedizinische Infrastruktur weiter ausbauen will.

So soll es vom kommenden Jahr an auch die Möglichkeit der Erstellung von Online-Rezepten geben. Um dieses Vorhaben umzusetzen plant TeleClinic Kooperationen mit Online-Apotheken. Auch mit weiteren Krankenversicherungen will das Unternehmen künftig enger zusammenarbeiten. Derzeit kooperiert TeleClinic mit sieben Versicherungsgesellschaften. Von den Angeboten des Unternehmens profitieren bislang vor allem Privatpatienten.

Neuried, Deutschland – 6. November 2017: Die MAB Discovery GmbH gab heute bekannt, dass sie den zweiten Kooperationsvertrag mit der BioNTech AG, Mainz, unterzeichnet hat. Die einzigartige MAB Discovery-Technologieplattform für die Generierung neuartiger Antikörper-Therapeutika wird für proprietäre Targets von BioNTech eingesetzt. Finanzielle Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht offengelegt.

„Wir freuen uns sehr, erneut als Partner für BioNTech ausgewählt worden zu sein. Dies unterstreicht die Leistungsfähigkeit unserer Entdeckungsplattform auf Kaninchenbasis „, sagte Dr. Stephan Fischer, CEO von MAB Discovery.

Sean Marett, COO von BioNTech, fügte hinzu: „Unsere Zusammenarbeit mit MAB Discovery im Jahr 2013 war sehr produktiv und wir freuen uns sehr, unsere Beziehung auszubauen, um einzigartige Antikörper gegen eine Reihe von therapeutisch relevanten Zielen zu generieren .“

MAB Discovery liefert qualitativ hochwertige, funktionelle monoklonale Antikörper über eine ausgeklügelte Auswahl von B-Zellen, die durch Immunisierung generiert werden, und bietet eine große Anzahl von qualitativ hochwertigen Kandidaten in Bezug auf Potenz- und Epitop-Abdeckung. Die Verwendung von Wildtyp-Kaninchen zur Immunisierung und die funktionelle B-Zell-Klonierungsstrategie von MAB Discovery eignet sich nicht nur für klassische Zielproteine ​​und Rezeptoren, sondern auch für eine Vielzahl von anspruchsvolleren Immunogenen, z. B. GPCRs, Ionenkanäle, Kohlenhydrate und kleine Epitope.

Über die MAB Discovery GmbH
Die MAB Discovery mit Sitz in München wurde im Jahr 2010 von erfahrenen Pharmawissenschaftlern mit nachgewiesener Erfahrung in der Medikamentenentwicklung gegründet. MAB Discovery entspricht den höchsten Industriestandards großer Pharmaunternehmen, arbeitet aber mit der Flexibilität, Schnelligkeit und Innovationskraft junger Biotech-Unternehmen. Die herausragende Technologieplattform des Unternehmens bietet seinen Kooperationspartnern in der Regel Zugang zu einer Vielzahl von funktionellen Arzneimittelkandidaten zur Auswahl und einen einzigartigen Weg zu CMC-kompatiblen humanisierten mAb in 10-12 Monaten.

Über BioNTech AG
BioNTech ist Europas größtes biopharmazeutisches Unternehmen in Privatbesitz, das die Entwicklung individueller Therapien gegen Krebs und andere Krankheiten vorantreibt. Das Unternehmen vereint alle Bausteine ​​für die individualisierte Immuntherapie unter einem Dach – von der Diagnostik über die Wirkstoffentwicklung bis hin zur Herstellung. Seine Spitzentechnologien reichen von individualisierten mRNA-basierten Arzneimitteln über innovative chimäre Antigenrezeptoren und T-Zell-Rezeptor-basierte Produkte bis hin zu neuartigen Checkpoint-Immunmodulatoren. Der Ansatz von BioNTech wird durch fünf erstklassige Unternehmenspartnerschaften mit Genentech, Genmab, Eli Lilly und Company, Sanofi und Bayer Animal Health bestätigt. Die 2008 gegründeten Finanzaktionäre von BioNTech sind unter anderem der MIG Fonds, Salvia und das Family Office Strüngmann mit dem Family Office Strüngmann als Mehrheitsgesellschafter.

Weitere Informationen zu BioNTech finden Sie unter www.biontech.de .

Kontakt:

MAB Discovery
Stefan Müllner 
+49 89 990 178-0 
stefan.muellner@mabdiscovery.com

Für Medienanfragen: 
MC Services AG 
Dr. Claudia Gutjahr-Löser 
+49 89 210 228-0 
contact@mc-services.eu

Wenn man von der Nadel im Heuhaufen spricht, beschreibt man eine Aufgabe, die im Grunde unlösbar ist. Und doch ist es Forschern aus Bremen gelungen, eine solche sprichwörtliche Nadel zu finden: Die Gruppe um Biologin Meike Spiekermann hat einen zuverlässigen Test mit einem Marker zur Erkennung von Hodenkrebs entwickelt. Doch die Möglichkeiten des Verfahrens stehen womöglich erst am Anfang.

Die weltweite Verteilung von Hodenkrebs ist äußerst unterschiedlich: Während es etwa in großen Teilen Afrikas kaum Betroffene gibt, gibt es ein erhöhtes Auftreten in asiatischen Länder, in Europa und den USA sind die Fallzahlen sehr hoch. Eine klinische Erklärung für dieses Ungleichgewicht gibt es bislang nicht. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland mit mehr als 4.000 bekannten Hodenkrebs-Fällen pro Jahr einen Spitzenplatz ein.

Auf das Thema Hodenkrebs kam Meike Spiekermann über PD Dr. Gazanfer Belge. Der Humangenetiker der Universität Bremen, machte die Biologin auf ein aktuelles Projekt aufmerksam, das er in Kooperation mit dem Hamburger Urologen Prof. Dr. Klaus-Peter Dieckmann gestartet hatte. Dabei ging es darum, im Blut zuverlässige Marker für den Nachweis von Hodenkrebs zu finden – diese gab es bislang nicht. Allerdings hatte eine Forschergruppe in England bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen microRNA und Hodenkrebs gefunden, was dieses Problem lösen könnte. „Die Forscher hatten die zugehörige Familie der microRNA, das sogenannte Cluster, analysiert und herausgefunden, dass sich dieses gut zur Detektion von Hodenkrebs eignen könnte“, sagt Spiekermann. Es war der Gruppe jedoch nicht gelungen, einen spezifischen Marker als am besten geeignet zu identifizieren. Der klinische Bedarf für einen solchen Nachweis ist hoch, daher begannen die Biologen in Kooperation mit Dieckmann direkt damit, Proben zu analysieren. 

Vom Erfolg dieser Analysen war Spiekermann selbst überrascht: „Das war, als würde man die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen finden“, freut sich die Bremerin. Denn der gesuchte Marker wurde nicht nur gefunden, sondern kommt im Rahmen einer klinischen Validierungsstudie sogar schon praktisch zum Einsatz – mit vielversprechenden Ergebnissen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der englischen Forscher, stellte sich die microRNA mit der Nummer 371 als der am besten geeignete Hodenkrebs-Marker heraus. Spiekermann: „Eine derart hohe Sensitivität und Spezifität konnten die bisherigen Analysemethoden nicht bieten.“ Um die Entwicklung des Verfahrens weiter voranzutreiben, gründete sie zusammen mit Dr. Nina Winter, Kerstin Lucht-Hübner, Prof. Klaus-Peter Dieckmann und PD Dr. Gazanfer Belge 2016 das Unternehmen miRdetect GmbH.

Erst nach der OP spielt Nummer 371 seine Stärken aus

Zum Einsatz kommt microRNA 371 vor allem bei der Therapie. „Für das Screening, also die Früherkennung von Hodenkrebs, ist der Marker gar nicht notwendig, dazu reicht bereits ein einfacher Tastbefund aus“, erklärt Spiekermann. Bei Verdacht auf Hodenkrebs kann microRNA 371 allerdings zusätzliche Klarheit bringen und so einen diagnostischen Eingriff überflüssig machen. Nach einer Hodenkrebs-OP wird der Marker eingesetzt, um den Therapieverlauf zu validieren. „Mithilfe unseres Markers können wir genau überwachen, ob etwa eine Chemotherapie anschlägt: Ist die Behandlung erfolgreich, geht der Marker im Blut zurück – und diesen Wert können wir messen.“ 

Eine weitere Stärke des neuen Markers zeigt sich in der Nachsorge: Bisher wurde vor allem per CT-Untersuchung geprüft, ob ein Rezidiv vorliegt – das bedeutet Strahlenbelastung für den Patienten bei jeder Untersuchung. Spiekermann: „Da von Hodenkrebs vor allem junge Männer zwischen 20 und 45 Jahren betroffen sind, ist es wichtig, diese Patienten über einen langen Zeitraum strahlungsfrei und sicher überwachen zu können.“ Wie bei vielen anderen Krebsarten bleiben auch nach Entfernung des Hodentumors oft noch Metastasen unentdeckt zurück. Diese wird der neue Marker voraussichtlich deutlich zuverlässiger und frühzeitiger als die bisherigen Verfahren detektieren. 

Eine präzise Lokalisation ist mit dem Marker zwar nicht möglich, doch kann bestimmt werden, ob der Patient tumorfrei ist oder ob er eine engmaschige Kontrolle oder weitere Therapie braucht. Sensitivität und Spezifität liegen bei 90 Prozent – ein großer Fortschritt gegenüber den bisherigen Markern, die bei 50 Prozent liegen. 

Zwischen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit

Aktuell arbeitet miRdetect an der Ausweitung des Tumornachweisverfahrens auf andere Krebsarten und ist dabei, die für diese Schritte notwendigen Mittel zu generieren. „Da der jetzige Test nur auf Hodenkrebs anwendbar ist, ist das wirtschaftliche Potenzial wegen der vergleichbar geringen Fallzahl aktuell noch überschaubar, erklärt Dr. Eckhard Schwenner, strategischer Berater bei miRdetect. „Fakt ist jedoch, dass wir eine Methode entwickelt haben, geringste Menge bestimmten genetischen Materials jedweder Herkunft sicher nachzuweisen.“ Dieser Nachweis lässt sich grundsätzlich auch auf andere Krebsarten anwenden, deren Fallzahlen größer sind. Damit rückt der Pankreastumor in den Fokus. „Die microRNA, die wir bei Hodenkrebs nutzen, ist in diesem Fall zwar völlig ungeeignet“, erklärt Spiekermann. „Der große Vorteil für uns liegt jedoch darin, dass dieser Stoff direkt vom Tumor ins Blut abgegeben wird – dadurch ergibt sich auch die hohe Sensitivität des Tests.“ Folglich muss „nur“ der spezifische Marker für Pankreaskrebs gefunden werden, um das Verfahren auch in diesem Bereich anwenden zu können. „Es gibt von anderen Forschergruppen schon Ansätze in dieser Richtung. Wir könnten also dort ansetzen, wo andere vielleicht schon aufgegeben haben“, sagt Spiekermann. 

Praktisch gesehen bedeutet dies für die Bremer Forscher, eine weitere Nadel im Heuhaufen zu suchen. “Da das Verfahren zusätzlich auf andere Anwendungsgebiete ausgedehnt werden kann, wird es dadurch auch für die großen Player im Markt interessant werden“, sagt Schwenner.

Derweil ist der Hodenkrebs-Nachweis von miRdetect kurz vor der CE-Zertifizierung und somit auf der Zielgeraden zur Markteinführung. „Der Fokus liegt jetzt darauf, dass der Test den Patienten zur Verfügung gestellt wird“, betont Spiekermann. Dafür hat ihre Firma das Fundament gelegt und ein europaweites Netzwerk zu über 40 Kliniken aufgebaut. „Daran haben wir jahrelang gearbeitet und sind froh, dass unsere Methode jetzt anderen zugutekommt.“

Planegg, 18. Oktober 2017 – Die AMSilk GmbH, weltweit erster industrieller Hersteller synthetischer Seiden-Biopolymere, und die Interpolymer/Zschimmer & Schwarz GmbH Co. KG Chemische Fabriken, Lahnstein, haben ihre langjährige Zusammenarbeit nun durch eine strategische Kooperation bestärkt. Künftig wird Interpolymer die Produktion und den weltweiten Vertrieb der gemeinsam mit AMSilk entwickelten Hybrid-Polymer-Emulsion SILKTRAN®5621 für Kunden aus dem Bereich Dekorative Kosmetik übernehmen.

Innovatives Produkt für atmungsaktive Nagellacke

Resultat der Zusammenarbeit von AMSilk und Interpolymer ist das Produkt SILKTRAN®5621, eine vollkommen neue Hybrid-Polymer-Emulsion auf der Grundlage des von AMSilk entwickelten transparenten Hydrogels Silkgel und der von Interpolymer hergestellten Polymer-Emulsion SYNTRAN®5620CG. Der Komplex aus den funktionalen, veganen AMSilk Seiden-Polypeptiden und der Polymer-Emulsion eignet sich aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften insbesondere für den Einsatz in innovativen, atmungsaktiven und wasserbasierten Nagellacktechnologien. Messungen des Fraunhofer Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung haben bestätigt, dass SILKTRAN®5621 in wasserbasierten Nagellacken eine höhere Atmungsaktivität bewirkt als bei herkömmlichen lösungsmittelbasierten Nagellacken oder den gängigen Benchmark-Produkten. Diese dichten den Nagel ab und behindern so die Sauerstoffzufuhr. Die Atmungsaktivität ist für die Gesundheit des Nagels besonders wichtig – Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit verhindern die Verfärbung des Nagels und die schonende Technologie verbessert den Allgemeinzustand des Nagels.

Neben der dank SILKTRAN®5621 erhöhten Atmungsaktivität bieten wasserbasierte Nagellacktechnologien weitere Vorteile: Sie sind nicht entflammbar, nicht toxisch und umweltfreundlicher. Zudem entstehen beim Lackieren der Nägel keine unangenehmen Gerüche, da keine Nitrocellulose, Ethylacetat oder Butylacetat verwendet werden.

„Mit Interpolymer haben wir einen wertvollen und sehr kompetenten Partner für die Vermarktung unseres gemeinsamen Produkts SILKTRAN®5621 gewonnen. Durch diese Kooperation erweitern wir unser weltweites Vertriebsnetz und werden uns somit künftig noch besser mit innovativen Produkten im internationalen Kosmetikmarkt positionieren können“, so Jens Klein, CEO von AMSilk.

„Gemeinsam mit AMSilk ist es uns gelungen, ein zukunftsweisendes Produkt zu entwickeln, das für eine neue Generation von Nagellacktechnologien steht. Unsere Kompetenzen in der Herstellung von Polymeren ergänzen sich hervorragend. Umso mehr freut es uns, dass wir ein so erfolgsversprechendes Produkt künftig weltweit vertreiben werden“, sagt Siegfried Gillich, Managing Director von Interpolymer.

Teilnahme am SEPAWA Kongress

Auf dem noch bis zum 20. Oktober in Berlin stattfindenden SEPAWA Kongress, dem größten europäischen Treffpunkt für die Wasch-/Reinigungsmittel-, Kosmetik- und Parfümindustrie, stellt AMSilk seine Produkte Silkbeads und Silkgel mit den biotechnologisch hergestellten AMSilk Seiden-Biopolymeren vor. Auch Interpolymer/Zschimmer & Schwarz werden an ihrem Stand Neuheiten für den Kosmetikmarkt präsentieren, darunter die atmungsaktiven Nagellacke mit SILKTRAN®5621. Interpolymer wird auf der SEPAWA am Stand B328 bis B330 und AMSilk am Stand B315 zu finden sein.

Über Interpolymer

Interpolymer gehört seit 2015 zur Firmengruppe Zschimmer & Schwarz, entwickelt und produziert innovative Polymere für die Märkte Surface Care, Consumer Specialties Products und Industrial Specialties. Produkte mit Polymeren von Interpolymer weisen besonders positive Eigenschaften auf, durch welche sie sich von herkömmlichen Produkten deutlich differenzieren und in verschiedenen Industrien eingesetzt werden können. Zum Beispiel verbessern Surface Care Polymere deutlich die Reinigungsfähigkeit sowie die Schutzeigenschaften der Endprodukte. Consumer Specialties Polymere werden überwiegend in Make-Up- und Körperpflege-Produkten sowie in Haushaltsartikeln verwendet, während Industrial Specialties Polymere in Produkten zur Beschichtung, Abdichtung und Behandlung von Oberflächen zum Einsatz kommen.

Über AMSilk

Die AMSilk GmbH mit Sitz in Planegg bei München ist der weltweit erste industrielle Hersteller synthetischer Seiden-Biopolymere. Die mit einem patentierten biotechnologischen Verfahren nachhaltig produzierten AMSilk-Hochleistungsbiopolymere besitzen die einzigartigen funktionalen Eigenschaften des natürlichen Vorbilds. Das organische Hochleistungsmaterial ist flexibel einsetzbar – sowohl als medizinischer oder technischer Werkstoff als auch als kosmetischer Inhaltsstoff. AMSilk-Hochleistungsbiopolymere verleihen herkömmlichen Produkten wertvolle Alleinstellungsmerkmale. Sie sind unter anderem biokompatibel, atmungsaktiv sowie besonders robust.

AMSilk-Hochleistungsbiopolymere werden in Form von Silkbeads (Mikropartikel), Silkgel (Hydrogel) oder als Biosteel® (Faser) vertrieben und gegenwärtig zur Beschichtung von Medizintechnik Produkten, in der Textilindustrie sowie als Inhaltsstoff für Körperpflegeprodukte eingesetzt.

www.amsilk.com

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

AMSilk GmbH
Anja Mayer
Tel: +49 (0)89 57 95 393-0
E-mail: pr@amsilk.com

Kirchhoff Consult AG
Anja Ben Lekhal
Tel: +49 (0)40 60 91 86-55
E-mail: anja.benlekhal@kirchhoff.de

BWK New York
Jonathon O’Leary
Tel: +1 (929) 341 0421
E-mail: jonathon@bwkny.com

  • flinc ist Pionier bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten in Echtzeit
  • Mit der Akquisition erweitert Daimler das Portfolio zukunftsweisender Mobilitätsdienstleitungen
  • Im Gegensatz zu traditionellen Mitfahrzentralen vermittelt flinc kurze Fahrten dynamisch und von Tür zu Tür 

Stuttgart – Daimler Mobility Services gibt die vollständige Akquisition der flinc GmbH mit Sitz in Darmstadt bekannt. flinc ist führender Anbieter für adressgenaue Tür zu Tür-Mitfahrgelegenheiten auf Kurz- und Mittelstrecken. Das Darmstädter Start-Up hat im Jahr 2011 mit flinc eine Plattform für Mitfahrgelegenheiten auf Kurzstrecken gelauncht. Heute sind rund eine halbe Million Kunden bei der Mitfahr-Plattform registriert. Als erste Mitfahrlösung wurde flinc sowohl in Free-floating Carsharing-Plattformen, in Apps des öffentlichen Nahverkehrs sowie in App-basierte Navigationssysteme integriert. Zahlreiche namhafte Unternehmen setzen die Corporate Ridesharing Lösung von flinc zur Sicherung und Verbesserung der Mitarbeitermobilität ein.

Jörg Lamparter, der als Head of Mobility Services für alle Mobilitätsdienste verantwortlich ist: „Die Möglichkeiten der Fortbewegung sind so vielfältig wie die Mobilitätsanforderungen unserer Kunden. Ob flexibles Carsharing, Ride-Hailing oder Mitfahrgelegenheiten von Tür zu Tür. Wir bieten mit unseren Mobilitätsdiensten passgenaue Lösungen. Mit flinc nehmen wir ein sehr gut eingespieltes Team auf, das wertvolle Erfahrungen im Bereich Mitfahren auf Kurzstrecken einbringt.“

Unter Daimler Mobility Services sind Mobilitätsdienste wie car2go, moovel und mytaxi gebündelt: Mit dem 2008 gestarteten Free-floating Carsharing-Angebot von car2go haben Kunden die Möglichkeit, sich jederzeit ein Auto zu mieten und selbst von A nach B zu fahren. mytaxi ist der Spitzenreiter unter den Taxi-Bestell-Apps in Europa. Die Mobilitätsplattform moovel bietet on-demand Zugang zu verschiedenen Mobilitätsangeboten – inklusive Buchung und Bezahlung. Daneben hält Daimler Beteiligungen an Blacklane, Careem, FlixBus, Turo und Via. 15 Millionen Kunden sind bei den Daimler Mobilitätsdiensten, die in über 100 Städten in Europa, Nordamerika und China präsent sind, registriert.

flinc vermittelt kurze Fahrten dynamisch und von Tür zu Tür

Auch das Lab1886 unterstützt als Inkubator aktiv den Wandel von Daimler vom Automobilhersteller zum Mobilitätsanbieter. Susanne Hahn, verantwortlich für die Innovationsmaschinerie Lab1886: „Bei neuen Projekten stellen wir uns immer zwei Fragen: Entwickeln wir das Geschäftsmodell in unserem Inkubator selbst oder gibt es bereits passende Lösungen auf dem Markt. Das Start-Up flinc ist der ideale Beschleuniger für Ridesharing Lösungen – daran wollen wir jetzt gemeinsam arbeiten.“

Die flinc GmbH wird weiter eigenständig fortgeführt. Die Gründer Dr. Klaus Dibbern, Michael Hübl und Benjamin Kirschner bleiben im Führungsteam. Als Pionier bei der Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten in Echtzeit („Dynamic Ridesharing“) hat das Unternehmen zahlreiche Innovationen vorangetrieben. Die flinc GmbH wurde 2010 mit der Vision gegründet, neue Mobilitätsoptionen zu schaffen und zeichnet sich aus in den Bereichen Business Development, Business Intelligence und Software Development. Im Gegensatz zu traditionellen Mitfahrzentralen vermittelt die vielfach ausgezeichnete flinc Plattform kurze Fahrten dynamisch und von Tür zu Tür.

Zürich / München, 22. Mai 2017 – Pewatron und IS-LINE führen ihre Aktivitäten unter dem Dach der Schweizer Angst+Pfister Gruppe zusammen und werden damit gemeinsam noch stärkere Partner im Bereich der Sensorik und Leistungselektronik. Die Angst+Pfister Gruppe und Christoph Kleye als alleiniger Eigentümer und Geschäftsführer der IS-LINE GmbH haben eine Vereinbarung über den Verkauf sämtlicher Anteile an die Angst+Pfister Gruppe getroffen. Christoph Kleye wird sich als Geschäftsführer von IS-LINE auch weiterhin führend in die Unternehmung einbringen.

 

Die Pewatron AG ist bereits seit neun Jahren Teil der Angst+Pfister Gruppe und verfügt schon heute über ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten im Bereich der Sensorik und Stromversorgungen. IS-LINE wurde von Christoph Kleye und seinem Team über beinahe 20 Jahre zu einem der führenden Anbieter im Bereich der Sensorik und Leistungselektronik in Deutschland ausgebaut. Die Produktpaletten von Pewatron und IS-LINE ergänzen sich ideal. Beide Unternehmen verfügen zudem über große anwendungsspezifische Kompetenz in diesem Segment.

Beide Firmen behalten ihren eigenständigen Namen und führen ihre Kundenbeziehungen in der gewohnten Art weiter. Dadurch ist gewährleistet, dass bestehende und neue Kunden der beiden Unternehmen weiterhin von hochwertigen Produkten und einem ausgezeichneten Kundendienst profitieren. Ziel ist es mit technisch kompetenter Beratung und der Fokussierung auf Design-In größtmöglichen Mehrwert für die Kunden in der DACH-Region zu generieren.

«Wir sind überzeugt, dass wir mit der Angst+Pfister Gruppe und Pewatron genau den Partner gefunden haben, mit dem wir die Umsetzung unserer Wachstumsziele noch besser vorantreiben können. Das Pewatron-Verkaufsteam wird unsere Vertriebspower mehr als verdoppeln», so Christoph Kleye, Geschäftsführer IS-LINE GmbH.

«IS-LINE verfügt über einen exzellenten Ruf, begründet auf der langjährigen Erfahrung seiner Mitarbeiter, seiner innovativen Produktpalette und dem Ansatz ‚Focus on Design-In‘. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass wir damit einen großen Mehrwert für unsere Teams, unsere Kunden und unsere Lieferpartner schaffen.», so Thomas Röttinger, CEO der Pewatron AG.  

  • Omega und Fund+ verstärken Immunic’s Investorenbasis mit einem weiteren Eigenkapital-
    Investment von EUR 10 Millionen.
  • Die Serie A Finanzierungsrunde ist damit mit einem Gesamtumfang von EUR 31,7 Millionen
    abgeschlossen – und damit eine der größten Serie A Finanzierungsrunden in der europäischen
    Biotechnologie-Industrie.
  • Die Mittel werden für die klinische Entwicklung von IMU-838 und IMU-366 zur Behandlung von
    chronisch entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen eingesetzt.
  • Dr. Vincent Ossipow und Jan Van den Bossche werden in den Aufsichtsrat von Immunic berufen.

Planegg-Martinsried, 5. September 2017: Immunic AG (Immunic Therapeutics), ein junges Biotechnologieunternehmen in Martinsried bei München, teilte heute mit, dass es seine Serie A Finanzierungsrunde mit einem Gesamt-Volumen von EUR 31,7 Millionen Eigenkapital abgeschlossen hat. Omega Funds (Boston, MA, USA) und Fund+ (Leuven, Belgien) sind mit der Investition von insgesamt EUR 10 Millionen dem bestehenden internationalen Investoren-Konsortium, unter der Federführung des niederländischen VC-Investors LSP, beigetreten.

Die Immunic AG wurde im April 2016 mit dem Ziel gegründet, erfolgversprechende pharmazeutische Entwicklungsprojekte bis zum Nachweis Ihrer klinischen Wirksamkeit zu entwickeln. Das Unternehmen verfügt über zwei laufende Medikamenten-Entwicklungsprogramme – IMU-838 und IMU-366. Beide Produkte wirken im Bereich Th17- und Th1- vermittelter chronischer Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und Schuppenflechte.

Die zusätzlichen Finanzmittel werden für die zügige Phase II Entwicklung von IMU-838 in entzündlichen Darm-Erkrankungen eingesetzt. Derzeit befindet sich das Projekt in einer fortgeschrittenen Phase I klinischen Studie. Der operative Beginn der Phase II in Patienten, die an Colitis Ulcerosa erkrankt sind, ist für Anfang 2018 geplant.

„Wir sind außerordentlich erfreut, dass zwei so renommierte, international operierende Life Science Investment Fonds unserer Investorengruppe beigetreten sind und weitere 10 Millionen Euro unserer Serie A hinzugefügt haben,“ sagt Dr. Daniel Vitt, Immunic’s CEO und Vorstandsvorsitzender. „Dieser Schritt wird die weitere Phase II-Entwicklung von IMU-838 im Bereich chronisch entzündlicher Darmerkrankungen erheblich beschleunigen. Dieses Investment verstärkt unsere Investoren-Basis und unterstreicht unsere internationale Sichtbarkeit für US-Investoren.“

Dr. Jörg Neermann, Partner bei LSP and Aufsichtsratsvorsitzender der Immunic AG, begrüßt Omega und Fund+ als neue Investoren und Aktionäre: „Wir sind sehr erfreut, dass mit Omega und Fund+ zwei renommierte internationale Investoren unser Syndikat erweitern und so zum weiteren Erfolg der Immunic beitragen. Mit Vincent Ossipow und Jan Van den Bossche begrüßen wir zwei erfahrene Life-Science- Experten Im Aufsichtsrat der Immunic.“

„Wir sind davon überzeugt, dass IMU-838 sich zum besten DHODH-Inhibitor entwickeln kann, und dass diese Wirkstoffklasse in Zukunft noch stark weiter an Bedeutung gewinnen wird. Ebenso beeindruckt sind wir von Immunic’s RORγt-Entwicklungsprogramm. Wir sind daher stolz auf unsere Beteiligung an diesem innovativen Unternehmen,“ erklärt Dr. Vincent Ossipow, CFA und Partner von Omega Funds. Dr. Ossipow wird dem Aufsichtsrat der Immunic AG beitreten.

„Wir sind überglücklich, dass wir jetzt Teil dieses starken Konsortiums von führenden Life Science Investoren sind“, sagt Jan Van den Bossche, Partner von Fund+ und designiertes Mitglied im Aufsichtsrat der Immunic AG. „Wir sind äußerst beeindruckt vom erfahrenen Management-Team der Immunic in Kombination mit hochinnovativer Forschung. Diese leistungsstarke Kombination wird dafür sorgen, dass in Zukunft deutlich bessere Behandlungsoptionen für chronisch-entzündliche Erkrankungen zur Verfügung stehen werden.“


Weitere Informationen:


Über die Immunic AG
Immunic AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen mit Projekten in der klinischen Entwicklung, das im April 2016 gegründet wurde und sich auf die Entwicklung von Immun-Modulatoren fokussiert, die Th17 und Th1-gesteuerte Immun- und Autoimmune Reaktionen blockieren. Die beiden Entwicklungs-programme der Firma beinhalten oral verfügbare „Small Molecule“-Inhibitoren: DHODH (IMU-838 Projekt) und inverse Agonisten von RORγt, welche bei Erkrankungen wie z.B. Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn oder Schuppenflechte eine wichtige Rolle spielen. Ziel ist es, neue Medikamente bis hin zum ersten Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit zu entwickeln. Immunic AG, mit Hauptsitz in Planegg/Martinsried bei München, Deutschland, ist privat finanziert und wird von einer Reihe namhafter Investoren aus dem Biotechnologie-Bereich unterstützt.
Weitere Informationen: www.immunic.de


Über Omega Funds
Omega Funds ist ein führender Venture Capital Investor im breiten Gebiet des gesamten Life-Science-Sektors. Die Firma wurde 2004 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Boston (Massachusetts, USA) und hat eine strategische Partnerschaft mit dem NeoMed-Management, einem Investment Unternehmen mit Hauptsitz in Jersey, was seine Investmentmöglichkeiten in Europa deutlich verbreitert.
Weitere Informationen: www.omegafunds.net


Über Fund+
FUND+ ist ein unbefristeter Fond für langfristige Kapital-Investitionen in innovative Unternehmen im Life Science Bereich, mit Fokus auf Belgien. Das Ziel ist, nachhaltig Shareholder Value zu schaffen, dazu beizutragen, dass Belgien eine führende Position im Life Science Bereich entwickelt und damit einen konkreten Beitrag zum Nutzen der Gesellschaft leistet.
Weitere Informationen: www.fundplus.be


Kontaktadressen:


Immunic AG
Dr. Daniel Vitt, CEO
Am Klopferspitz 19
82152 Planegg-Martinsried, Germany
T: +49 89 250079460
info@immunic.de


Fund+
Jan Van den Bossche, Partner
Groot-Begijnhof 60/001
3000 Leuven, Belgium
T +32 16 905004
info@fundplus.be

Nicht einmal anderthalb Jahre nach dem Start der Topas Therapeutics GmbH präsentiert die Hamburger Evotec-Ausgründung ein erstes Lizenzabkommen. Partner ist die US-Pharmafirma Eli Lilly & Co.

Topas Therapeutics und Eli Lilly haben Ende August eine Zusammenarbeit rund um Topas’ Plattformtechnologie zur Etablierung antigenspezifischer Immuntoleranzen vereinbart. Der Vertrag läuft über mehrere Jahre. Topas ist dafür verantwortlich, in Absprache mit Eli Lilly präklinische Studien zum Proof-of-Principle durchzuführen. Eli Lilly beteiligt sich an den Kosten. Unklar ist aber, in welchem Umfang. Sollten sich interessante Wirkstoffkandidaten herausschälen, hat Eli Lilly die Option, diese einzulizenzieren und deren weitere klinische Entwicklung zu übernehmen. Die Zahl der Kandidaten ist dabei nicht gedeckelt. Auch in Bezug auf mögliche Einlizenzierungen haben die Partner Stillschweigen über die finanziellen Details beschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung ist einzig davon die Rede, dass Topas an einem möglichen künftigen Erfolg jedweden Wirkstoffs aus der Kooperation teilhaben werde.
 
Die Plattformtechnologie von Topas soll nanopartikelbasierte Therapien von immunologischen Erkrankungen ermöglichen. Konzipiert wurde sie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Nach einer Förderung durch das Bundesforschungsministerium gelang im März 2016 eine üppige Serie A-Runde über 14 Mio. Euro. Seitdem verfolgt Eli Lilly über den Investor Epidarex Capital die Fortschritte von Topas genau. Eli Lilly ist einer der Geldgeber eines knapp 50 Mio. GBP umfassenden, 2014 eingerichteten Risikokapitalfonds von Epidarex.

© transkript.de/ml

Die Venture Lounge bringt junge Gründer mit den VC-Gebern zusammen, die Lust auf neue Ideen haben und mit Risikokapital für Rückenwind sorgen.

 

An der Venture Lounge nehmen Investoren, Unternehmer und Berater auf Einladung teil. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten acht ausgewählte Unternehmer die Möglichkeit, ihren Business Case den anwesenden Investoren vorzustellen. Einer 8-minütigen Präsentation folgt eine kurze Fragerunde. Im Anschluss an die Präsentationen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre Einzelgespräche zu führen. Die Teilnahme ist selbstverständlich auch ohne Präsentation möglich. Fachvorträge und der Erfahrungsbericht eines erfolgreichen Unternehmers runden das Programm ab.

Die Unternehmer erhalten ein möglichst qualifiziertes Feedback und die Gelegenheit, die Investoren zu überzeugen, in eine tiefergehende Prüfung ihres Business Case einzusteigen. Zusätzlich wird im Rahmen einer Siegerehrung das Unternehmen ausgezeichnet, das seinen Business Case am überzeugendsten präsentiert hat.

Im Anschluss an die Prüfung der One Pager durch ein Expertengremium werden die geeignetsten Unternehmen ausgewählt. Eine Teilnahme ist auch ohne Präsentation möglich.

Die nächste Venture Lounge findet am 18. Oktober 2016 in Darmstadt in Kooperation mit Merck statt. Der Themenfokus lautet LifeScience & Medizintechnik.

Weitere Informationen sowie das Programm und Anmeldung finden Sie unter http://www.venture-lounge.de/de/

Munich, Germany and Gaithersburg, MD, USA – Ethris GmbH, a leader in mRNA-based therapeutics with specific expertise in pulmonary disease, today announced a five-year strategic research collaboration with AstraZeneca and its global biologics research and development arm, MedImmune. The collaboration is focused on developing new stabilised non-immunogenic modified RNA therapies for respiratory diseases using Ethris’ proprietary SNIM®RNA technology.

Ethris will receive €25 million upfront plus research funding and is eligible for future research and development milestones, including sales related royalties upon commercialisation. AstraZeneca and MedImmune will have the option to take exclusive worldwide licenses upon completion of the research plan for each target within the collaboration.

mRNA therapies deliver genetic instructions to cells which drive the target cells to produce selected proteins to help prevent or fight diseases. Ethris’ proprietary mRNA technology can be targeted to the lungs where it helps to replace, inhibit or augment proteins that are involved in causing or exacerbating respiratory disease. mRNA-based therapeutics may also provide new opportunities to modify the course of the disease or its symptoms.

Ethris will utilize its proprietary SNIM®RNA technology exclusively with AstraZeneca through the company’s MedImmune and Innovative Medicines (IMED) biotech units to develop multiple new targets for investigation in the diseases of asthma, chronic obstructive pulmonary disease and idiopathic pulmonary fibrosis.

Dr. Carsten Rudolph, President and CEO of Ethris, said: “This collaboration validates Ethris’ leading position in development and delivery of mRNA therapies for the treatment of pulmonary diseases. This collaboration pairs our proprietary technology with the world-class expertise of AstraZeneca and MedImmune in respiratory diseases, biologics development and commercialisation, and positions us to bring forward new options for patients.”

Bahija Jallal, Executive Vice President, MedImmune, added: “Rapid advances over the last decade have made mRNA a very promising tool for clinical application, and we are excited to collaborate with Ethris, whose advanced platform is leading in RNA delivery to the lung. This collaboration complements our respiratory science focused on early intervention and disease modification by adding novel ways to target disease mechanisms that cannot be addressed by other approaches currently in our pipeline.”

 

About Ethris:
Ethris is paving a new path from genes to therapeutic proteins using its proprietary messenger RNA technology platform, which enables the discovery, design and development of transcript therapies that restore missing functions in patients’ cells and tissues. Ethris is advancing transcript therapies to transform the treatment of disease. For more information, visit www.ethris.com.

About MedImmune:
MedImmune is the global biologics research and development arm of AstraZeneca, a global, innovation-driven biopharmaceutical business that focuses on the discovery, development and commercialization of small molecule and biologic prescription medicines. MedImmune is pioneering innovative research and exploring novel pathways across Oncology, Respiratory, Cardiovascular & Metabolic Diseases, and Infection and Vaccines. The MedImmune headquarters is located in Gaithersburg, Md., one of AstraZeneca’s three global R&D centres, with additional sites in Cambridge, UK and Mountain View, CA. For more information, please visit www.medimmune.com.

About AstraZeneca:
AstraZeneca is a global, science-led biopharmaceutical company that focuses on the discovery, development and commercialisation of prescription medicines, primarily for the treatment of diseases in three main therapy areas – Oncology, Cardiovascular & Metabolic Diseases and Respiratory. The Company also is selectively active in the areas of autoimmunity, neuroscience and infection. AstraZeneca operates in over 100 countries and its innovative medicines are used by millions of patients worldwide. For more information, please visit www.astrazeneca.com and follow us on Twitter @AstraZeneca.

For more information please contact:

Ethris GmbH
Ilse Huebner-Seibl
+49-(0)89-8955-788 10
info@ethris.com

Media requests:

MacDougall Biomedical Communications
Mario Brkulj or Joanne Tudorica
Phone: +49 175 501 05 75 or +49 (0) 89 2424 3494
mbrkulj@macbiocom.com

  • Die ALPORA GmbH, ein Investmentunternehmen aus der Schweiz, zeichnet SLM Solutions mit dem TOP INNOVATOR Award für 2017 aus
     
  • Die Auswahl und Bewertung erfolgte nach einem wissenschaftlich fundierten, quantitativen Modell, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm
     
  • ALPORA honoriert mit dem Award die hohe Innovationsstärke und -fähigkeit von SLM Solutions und seinen Mitarbeitern

Lübeck, 17. August 2017 – Die SLM Solutions Group AG („SLM Solutions“), ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie, wurde kürzlich mit dem TOP INNOVATOR Award für 2017 des Schweizer Investment-Forschungsunternehmens ALPORA GmbH ausgezeichnet.

„Der ALPORA Ansatz bewertet die individuelle Innovationskraft von Unternehmen auf der Basis von bis zu 30 messbaren Innovationsindikatoren. Dieser einzigartige Analytics-Ansatz basiert auf wissenschaftlicher Forschung und liefert ein umfassendes Bild der Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Die quantitative Bewertung bildet die Grundlage für das Innovationsranking der Unternehmen und die Basis für Portfolio Definitionen und Anlageempfehlungen mit Schwerpunkt auf Innovation – und hier ist unsere Entscheidung auf SLM Solutions gefallen“, so Ruth Schönleber, Partnerin bei der ALPORA GmbH.

Gesamtleistung unter DPE-Eigentum von 60 Mio. EUR auf 330 Mio. EUR gesteigert / Mehr als 30 strategische Akquisitionen / Elevion wird Serviceportfolio in energienahen Geschäftsfeldern erweitern

 

München, 7. Juli 2017. Die DPE Deutsche Private Equity (DPE) hat eine Vereinbarung mit der ČEZ-Gruppe (CEZP.PR / ISIN: CZ0005112300) zum Verkauf der Elevion-Gruppe abgeschlossen. Mit rund 2.000 Mitarbeitern ist die Elevion-Gruppe heute einer der führenden Anbieter technischer Gebäudeausrüstung für Gewerbe und Industrie in Deutschland.

Übernahme ermöglicht neuem Eigentümer ČEZ Markteintritt in Deutschland
Die ČEZ-Gruppe (www.cez.cz/de) ist der größte Energiekonzern in Mittel- und Osteuropa sowie der größte Stromproduzent in der Tschechischen Republik mit 8 Millionen Kunden und einer Marktkapitalisierung von 9 Milliarden EUR. Über ihre Tochter CEZ ESCO (Energy Service Company) deckt die Gruppe den Energiebedarf von Firmen, Gemeinden und Institutionen jeder Größe ab, bietet Energieberatung, externe Wärme- und Stromlieferungen, Outsourcing des Betriebs von Elektroanlagen und Aufbau von Kraftwärmekoppeleinheiten. Die Transaktion erlaubt der ČEZ-Gruppe den umfassenden Eintritt in den deutschen Markt, in dem ČEZ bereits Windkraftanlagen und Anteile an sich schnell entwickelnden Gesellschaften besitzt, die sich auf Erneuerbare Energien konzentriert haben.

Private Equity und Handwerk – eine Wachstumsgeschichte
Vor rund 6 Jahren gingen DPE und Lars Eberlein, CEO und Gründer der Elevion-Gruppe eine unternehmerische Partnerschaft ein, bei der DPE die Mehrheit am Unternehmen übernahm. Gemeinsames Ziel war es, eine bundesweit präsente mittelständische Gruppe zu schaffen, die ihren Kunden ein ganzheitliches Serviceportfolio und die Bewältigung komplexer Projekte in jeder Größenordnung anbieten kann.

Erfolgreiche Buy&Build-Strategie
Gemeinsam entwickelten DPE und Lars Eberlein eine „Buy&Build“-Strategie, in deren Folge Elevion mehr als 30 Betriebe übernommen und integriert hat. So wuchs das Unternehmen Schritt für Schritt von einer Gesamtleistung von 60 Millionen EUR (2011) auf heute über 330 Millionen EUR (2017e). Parallel hat Elevion die Abläufe und Prozesse weiterentwickelt, so dass die neuen Elevion-Mitglieder von den Vorteilen der Gesamtgruppe profitieren konnten. Heute ist die Elevion-Gruppe Full-Service-Anbieter und hat eine führende Position im wachsenden Markt der technischen Gebäudeausrüstung erreicht.

Elevion hat sich zu einem Vorzeigeunternehmen in der Branche entwickelt
„Wir haben Elevion in den vergangenen Jahren zu einem beachtlichen Unternehmen entwickelt und dabei stets unsere Kultur bewahrt. Mit DPE hatten wir einen Partner an unserer Seite, der unternehmerisch agiert und uns versteht. Ich blicke mit Freude und ein wenig Stolz auf unsere Partnerschaft zurück und hätte mir für unseren Weg keinen besseren Partner vorstellen können“, sagte Lars EberleinDPE-Partner Guido Prehn ergänzt: „Aus einem handwerklichen Familienbetrieb ist Elevion in wenigen Jahren zu einem Vorzeigeunternehmen der Branche geworden. Damit ist Elevion ein Beispiel dafür, wie Mittelstand und Private Equity voneinander profitieren können. Letztlich war dieser Erfolg jedoch nur möglich durch die herausragende Leistung von Lars Eberlein und seinem Team. Ich freue mich, dass wir für Elevions Zukunft mit ČEZ nun einen perfekten Partner gefunden haben und wünsche dem gesamten Elevion-Team alles Gute.“

Erschließung neuer energienaher Geschäftsfelder und weitere Expansion der Elevion-Gruppe
Die Akquisition durch die CEZ ESCO erlaubt der Elevion-Gruppe eine Erweiterung des eigenen Serviceportfolios in energienahen Bereichen, um als integrierter Anbieter im dynamischen Markt Deutschland aufzutreten. Nicht zuletzt ist eine selektive internationale Expansion in die von der ČEZ-Gruppe abgedeckten Märkte angestrebt. „Das Elevion Management und ich freuen uns sehr über die strategische Partnerschaft mit der ČEZ. Als eines der zehn größten Energieunternehmen Europas bietet die ČEZ umfangreiche Erfahrungen im Bereich von ESCO-Dienstleistungen, von denen Elevion profitieren wird. Die Partnerschaft mit ČEZ wird es unserem Unternehmen ermöglichen, sich weiter zu entwickeln und das Leistungsportfolio nochmals deutlich im Bereich der energienahen Dienstleistungen zu erweitern“, so Lars Eberlein, CEO der Elevion-Gruppe.

Die Transaktion wird vorbehaltlich der Kartellgenehmigung voraussichtlich noch im Sommer 2017 abgeschlossen werden.

Weltweit erste klinische Studie belegt, dass eine für individuelle Mutationen kodierende RNA-Vakzine das Immunsystem spezifisch aktivieren und eine Antitumoraktivität herbeiführen kann.

 

Mainz, 5. Juli 2017 – Die BioNTech AG, ein vollintegriertes Biotechnologieunternehmen, das personalisierte Krebsimmuntherapien entwickelt, gab heute Ergebnisse einer klinischen Phase I-Studie bekannt, in der IVAC® MUTANOME, ein individualisierter, RNA-basierter Impfstoff auf Grundlage patientenspezifischer Mutationen, getestet wurde. Die Daten belegen, dass die Verabreichung von IVAC® MUTANOME bei Hochrisikopatienten mit Melanom im Endstadium starke Immunantworten sowie eine vielversprechende Antitumoraktivität auslöst.

Verglichen mit historischen Kontrollen konnte bei der Mehrheit der Patienten in dieser frühen und zugleich ersten Studie am Menschen ein verlängertes progressionsfreies Überleben beobachtet werden. Für die Herstellung des Impfstoffs wurde ein komplexer Prozess eingesetzt, bei dem mittels Next Generation Sequencing und einer computergestützten Analyse eine umfassende Identifikation individueller Mutationen (Neo-Epitope) in üblichen Tumorbiopsien durchgeführt wurde. Dieses Verfahren ermöglicht die Vorhersage potentiell geeigneter Zielstrukturen für den Impfstoff. Auch das Design und die Produktion eines RNA-Impfstoffs, der für mehrere patientenspezifische Neo-Epitope kodiert, sind Teil des integrierten Prozesses. Die heute online in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Daten wurden in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern und dem translationalen Forschungsinstitut TRON, Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH, erhoben.


In dieser ersten Anwendung eines personalisierten RNA-Impfstoffs am Menschen wurden 13 Melanompatienten behandelt. Bei allen aktivierte der Impfstoff das Immunsystem gegen mehrere der patientenspezifischen Tumorantigene und bei zwei Patienten wurde die Infiltration impfstoffinduzierter T-Zellen in die Tumore beobachtet. Acht der 13 Patienten waren nach 23 Monaten weiterhin tumorfrei; fünf erlitten einen Rückfall, bevor die Impfung mit den Neo-Epitopen begann. Zwei dieser fünf Patienten zeigten objektives Ansprechen nach der Impfung mit Neo-Epitopen und bei einem Patienten konnte nach sequentieller Verabreichung des Impfstoffs und einer Anti-PD1-Therapie eine komplette Tumorregression verzeichnet werden.

„Jeder Patient entwickelte Immunantworten gegen mehrere der für die Vakzine ausgewählten Zielstrukturen. Das lässt den Schluss zu, dass es prinzipiell möglich sein könnte, das patienteneigene Immunsystem in die Lage zu versetzen, eine große Bandbreite an Krebsarten zu bekämpfen“, sagte Ugur Sahin, Gründer und Vorstandsvorsitzender der BioNTech AG. „Die klinischen Ergebnisse mit objektiven Immunantworten einiger Patienten sind sehr ermutigend. Durch unsere Studie konnten erste Daten generiert werden; es werden jedoch noch weitere Studien nötig sein, um die Sicherheit und längerfristige klinische Wirksamkeit in größeren Patientenkohorten zu untersuchen.“ BioNTechs IVAC® MUTANOME Plattform wird in Zusammenarbeit mit Genentech, einem Unternehmen der Roche Gruppe, entwickelt. Derzeit arbeiten die Unternehmen mit Gesundheitsbehörden in den USA und weiteren Ländern an der Validierung, Standardisierung und Anwendung des gesamten Prozesses.

Die Studie hat den Titel „A personalized neo-epitope RNA vaccine mobilizes potent, poly-specific T-cell immunity against cancer“.

Die aktuelle Ausgabe von Nature enthält ebenfalls einen Kommentar, der die Studienergebnisse hervorhebt.
Partner von BioNTech und TRON waren die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; die EUFETS GmbH, Idar-Oberstein; die Medizinische Universität Wien, Österreich; das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg; die Medizinische Fakultät der Universität Mannheim/Heidelberg, Mannheim; und das Ci3 Cluster für Individualisierte Immunintervention e.V., Mainz.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Allgemeine Anfragen:
BioNTech AG
Regina Jehle
Tel: +49 6131 9084 1273
Email: Regina.Jehle@biontech.de

Anfragen von US-Medien & Investoren:
ICR Healthcare
James Heins / Stephanie Carrington
Tel: +1 203 682 8251
Tel: +1 646 277 1282
Email: James.Heins@icrinc.com
Email: Stephanie.Carrington@icrinc.com

Anfragen von internationalen Medien & Investoren:
akampion
Dr. Ludger Wess / Ines-Regina Buth
Tel: +49 40 8816 5964
Tel: +49 30 2363 2768
Email: info@akampion.com

Über BioNTech AG
Die BioNTech AG ist das größte nicht börsennotierte biopharmazeutische Unternehmen Europas und Wegbereiter der Entwicklung individualisierter Therapien gegen Krebs und andere Krankheiten. Das Unternehmen vereint alle wichtigen Disziplinen der individualisierten Immuntherapie unter einem Dach – von der Diagnostik über die Wirkstoffentwicklung bis zur Produktion. Die führenden Technologien des Unternehmens reichen von individualisierten Medikamente auf mRNA-Basis und Therapien, die auf hochinnovativen chimären Antigen- oder T-Zell-Rezeptoren beruhen, bis zu neuartigen Antikörpern zur Immunmodulation von Checkpoint-Inhibitoren. Der Ansatz von BioNTech ist durch fünf Kollaborationspartnerschaften mit großen Pharmafirmen wie Genentech, Genmab, Eli Lilly and Company, Sanofi und Bayer Animal Health validiert. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet; Finanzinvestoren sind das Strüngmann Family Office als Mehrheitsanteilseigner sowie die MIG Fonds und Salvia.
Weitere Informationen zu BioNTech finden Sie unter http://www.biontech.de/de/

Über TRON 
TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH ist ein in Mainz, Deutschland, ansässiges gemeinnütziges biopharmazeutisches Forschungsinstitut. TRON vereint innovative Technologien und interdisziplinäre Expertise aus den Bereichen Genomik und Next Generation Sequencing, Bioinformatik und Biostatistik, Immunologie, Immuntherapie und Molekularbiologie, um den Transfer neuartiger Konzepte bzw. Innovationen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu beschleunigen. Mit seinen Kernkompetenzen in hochspezialisierten Technologien und Methoden unterstützt TRON akademische Institutionen, Biotechnologiefirmen und die pharmazeutische Industrie bei der Entwicklung innovativer Produkte.
Mehr Informationen über TRON finden Sie auf www.tron-mainz.de.

Neue, mRNA-basierte Klasse von Antikörpern verspricht rasche Entwicklung von potenten Immuntherapien.

 

Mainz, 12. Juni 2017 – Die BioNTech AG, ein vollintegriertes Biotechnologieunternehmen, das personalisierte Krebsimmuntherapien entwickelt, gab heute präklinische Daten zu einer neuen Klasse von mRNA-kodierten Antikörpern namens RiboMABs® bekannt. Das Unternehmen stellte die Anwendung dieser Technologie zur in vivo Produktion von T-Zell-aktivierenden bispezifischen Antikörpern in der Zeitschrift Nature Medicine vor. Die Studie mit dem Titel „Elimination of large tumors in mice by mRNA-encoded bispecific antibodies“ kann online unter folgendem Link abgerufen werden: http://nature.com/articles/doi:10.1038/nm.4356.

Bispezifische Antikörper wirken, indem sie Zellen des menschlichen Immunsystems und Tumorzellen in Kontakt bringen, damit Krebszellen höchst effizient eliminiert werden können. Die Wirkstoffe haben als Immuntherapeutikum bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Allerdings wird die Entwicklung von neuen Medikamenten dieser Klasse durch Schwierigkeiten bei der Produktion, Aufreinigung und Formulierung der rekombinanten Proteine beeinträchtigt.

Die Verabreichung von mRNA, die für einen bispezifischen Antikörper kodiert, führt zur unmittelbaren Synthese des therapeutischen Proteins im Körper des Patienten. Dadurch können sowohl die Komplexität der Medikamentenentwicklung stark reduziert als auch Schwierigkeiten der rekombinanten Proteinherstellung umgangen werden.

Dies wurde nun von Wissenschaftlern bei BioNTech gezeigt. Durch Integration modifizierter Nukleoside in eine pharmakologisch optimierte mRNA und die Nutzung von sich in der Leber anreichernden Nanopartikeln konnte eine anhaltende in vivo Produktion sichergestellt werden. Die Injektion von nur wenigen Mikrogramm der optimierten mRNA führte zur Produktion von bispezifischen RiboMABs® in Leberzellen, von wo aus sie rasch in den Blutkreislauf gelangten. Spitzenwerte wurden binnen weniger Stunden erreicht und eine therapeutisch wirksame Plasmakonzentration konnte für etwa eine Woche aufrecht erhalten werden.
Um den universellen Nutzen dieser Technologie zu demonstrieren, wurden verschiedene RiboMAB®-mRNAs erzeugt, die jeweils die Information für bispezifische Antikörper gegen unterschiedliche Tumorantigene trugen. Ihre therapeutische Wirksamkeit wurde in Mäusen getestet, auf denen menschliche Tumore wuchsen und die mit menschlichen Immunzellen infiltriert wurden. Eine wöchentliche Behandlung mit RiboMAB®-mRNA zur körpereigenen Synthese bispezifischer RiboMABs® gegen Tumorantigene, die in zahlreichen menschlichen Tumoren vorhanden sind, führte zu einer Eliminierung der aggressiv wachsenden, großen Tumore. Dies ist die erste präklinische Studie, die die Anwendbarkeit von mRNA-kodierten Antikörpern für eine erfolgreiche Krebstherapie in vivo demonstriert.

„Unsere Daten zeigen, dass niedrige Dosen einer mRNA, die für einen bispezifischen Antiköper kodiert, zu einer anhaltenden Produktion von RiboMABs® führt, die mit der von natürlich produzierten Immunglobulinen vergleichbar ist und fortgeschrittene Krebsgeschwüre in Mäusen eliminieren kann“, so Prof. Ugur Sahin, Gründer und Vorstandsvorsitzender von BioNTech, der die Studie leitete. „Unsere gewonnenen Erkentnisse zur Pharmakologie von RiboMABs® bieten eine solide Grundlage für die Vorbereitung der ersten klinischen Tests dieser Methode in Krebspatienten.“

Die Ausweitung der Methode auf andere Antikörperformate und andere biomedizinische Felder wie z. B. Infektionskrankheiten ist denkbar, da neueste Publikationen die Herstellbarkeit und Funktionalität von mRNA belegen, die für IgGs gegen Infektionskrankheiten kodiert (Nature Communications 8, Artikelnummer: 14630 (2017)).

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Allgemeine Anfragen:
BioNTech AG
Regina Jehle
Tel: +49 6131 9084 1273
Email: Regina.Jehle@biontech.de

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James Heins / 
Tel: +1 203 682 8251
Email: James.Heins@icrinc.com

Stephanie Carrington
Tel: +1 646 277 1282 
Email: Stephanie.Carrington@icrinc.com

Anfragen von internationalen Medien & Investoren:
akampion
Dr. Ludger Wess / Ines-Regina Buth
Tel: +49 40 8816 5964
Tel: +49 30 2363 2768
Email: info@akampion.com

Über BioNTech AG
Die BioNTech AG ist das größte nicht börsennotierte biopharmazeutische Unternehmen Europas und Wegbereiter der Entwicklung individualisierter Therapien gegen Krebs und andere Krankheiten. Das Unternehmen vereint alle wichtigen Disziplinen der individualisierten Immuntherapie unter einem Dach – von der Diagnostik über die Wirkstoffentwicklung bis zur Produktion. Die führenden Technologien des Unternehmens reichen von individualisierten Medikamente auf mRNA-Basis und Therapien, die auf hochinnovativen chimären Antigen- oder T-Zell-Rezeptoren beruhen, bis zu neuartigen Antikörpern zur Immunmodulation von Checkpoint-Inhibitoren. Der Ansatz von BioNTech ist durch fünf Kollaborationspartnerschaften mit großen Pharmafirmen wie Genentech, Genmab, Eli Lilly and Company, Sanofi und Bayer Animal Health validiert. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet; Finanzinvestoren sind das Strüngmann Family Office als Mehrheitsanteilseigner sowie die MIG Fonds und Salvia.
Weitere Informationen zu BioNTech finden Sie unter www.biontech.de/de/.

 

Über Voraussetzungen, Fördermittel & Fallstricke in der personalisierten Medizin kommt es bei der Gründung nicht nur auf die clevere Geschäftsidee an, die sich mit genügend Manpower umsezten lässt. Von Michael Kring.

 

Es gibt viele wichtige Faktoren, die zum Gelingen einer Geschäftsidee beitragen. Nachfolgend werden fünf dieser Faktoren kurz beschrieben.

– Valide Daten und ein Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept) sind unerlässlich, um die Durchführung des Vorhabens zu belegen und Mediziner zu überzeugen.

– Weiterhin wichtig sind die gute Absicherung des geistigen Eigentums z.B. durch Patente (IP) und die Prüfung, ob Schutzrechte bestehen, die der Entwicklung, Herstellung und/oder Markteinführung im Weg sind (Freedom-to-Operate (FtO)-Analyse).

– Der direkte Kontakt zu Key Opinion Leadern (KOL), die von dem Projekt überzeugt sind, erleichtert den Zugang zum Markt.

– Ein großes Netzwerk zu erfahrenen Branchenexperten beispielsweise aus Pharma, Medtech und Produktion.

– Zudem einer der wichtigsten Punkte: das Vorhandensein von ausreichenden finanziellen Mitteln.

Gerade der letzte Punkt lässt viele Projekte wieder in der Schublade verschwinden. Aufgrund der großen Konkurrenz auf dem Markt ist es in den letzten Jahren sehr schwierig geworden, gute Projekte bei den klassischen Venture-Capital-Gebern (VCs) zu platzieren. Aus diesem Grund sollten Gründer versuchen, ihre Projekte so weit wie möglich mit anderen Mitteln voranzutreiben und somit den Wert sowie die ­Sicherheit in das Investment weiter zu steigern.

Es gibt viel zu fördern

Gründungsprojekten aus staatlich geförderten Einrichtungen und Hochschulen stehen viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem das VIP+ (Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung) und die GO-Bio-Förderung; in beiden ­Fällen kommen die Zuwendungen vom Bundesministerium für Bildung und ­Forschung (BMBF). Weiterhin gibt es ­Förderungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wie den EXIST-Forschungstransfer oder die EXIST-Gründerstipendien. Gründer haben aber auch die Möglichkeit, spezielle institutsabhängige Förderungen, z.B. unterstützt durch die Helmholtz Gesellschaft oder die Max Planck Gesellschaft, oder indika­tionsabhängige Stiftungsgelder von z.B. Krebsstiftungen zu erhalten.

Bei Gründungsprojekten außerhalb von öffentlich geförderten Instituten
sieht die Auswahl vor der Gründung anders aus. Hier gibt es weniger Möglichkeiten bzw. meist kleinere Förder­summen aus beispielsweise dem ­Vorgründercoaching (bundeslandabhängig), Stiftungen sowie Businessplanwettbewerben.

Da sich die angegebenen Förderprogramme verändern können, ist es stets notwendig die entsprechenden aktuellen Richtlinien zu studieren. Zusätzlich zu den genannten Förderungen besitzen ­viele Bundesländer und Städte ihre eigenen Fördertöpfe. Einen ersten Überblick bietet die Förderdatenbank des BMWi.

Für bereits gegründete Unternehmen stehen wesentlich mehr Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und EU zur Verfügung. Hier sollte man sich vorab eingehend beraten lassen, um Aufwand und Nutzen in der Waage zu halten. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die meisten Förderungen kofinanziert werden müssen.

Um letztendlich Investoren mit ins Boot zu holen, müssen neben den oben ­genannten Bedingungen das Gründungs­team professionell aufgestellt sowie die Unterlagen zur Investorenansprache ­exzellent vorbereitet sein. Ansonsten ist es sehr schwierig, sich gegen die große Anzahl an Projekten, die auf dem Markt zirkulieren, durchzusetzen.

Aus der Wissenschaft in die ­Wirtschaft

Der Übergang vom Wissenschaftler zum Unternehmer kann nicht von einem Tag zum anderen geschehen, daher sollte man sich gerade am Anfang an erfahrene ­Branchenkenner wenden. Bei vielen Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen ergibt sich das Problem, dass der gut ausgebildete Wissenschaftler tief in der Materie steckt, aber noch nicht die ­notwendigen Industrieerfahrungen hat. Kaufmännische Frage­stellungen, die außer­halb der Drittmittelverwaltung liegen, sind ihm eher nicht ­geläufig. Daher werden Businesspläne oft mit dem Fokus auf die wissenschaftliche Errungenschaft und nicht auch auf den wirtschaftlichen ­Aspekt erstellt, welcher für Investoren meist von genauso großer Bedeutung ist. Eine Kooperation mit kaufmännischen Experten ist aus diesem Grund unerlässlich.

Weitere Fallstricke liegen in der ­Patentierbarkeit und der FtO der Produktidee sowie in der realistischen zeitlichen Planung der Projekte. Nicht nur die ­Projektentwicklung im Transfer von der präklinischen zur klinischen Phase ­beansprucht enorm viel Zeit, sondern auch die Aufbereitung des Geschäfts­modells, die Strategieentwicklung, die ­Erstellung von Unterlagen zur Überzeugung von Finanzmittelgebern, die Suche nach Geschäftspartnern (CROs, Lohn­herstellern usw.) und nicht zuletzt die ­Suche nach einem geeigneten Investor.

Der Faktor Mensch

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der menschliche Faktor in der Gründungs­phase. Sobald es an eine Gründung geht, gibt es viel Diskussionsbedarf zwischen den Beteiligten. Hier ist gut zu überlegen, mit wem man von Anfang an gründet. Denn nichts ist zeitraubender als ständige Grundsatzdiskussionen, die auch viel emotionale Kraft rauben. Ebenfalls sollte einem bewusst sein, dass man durch eine Gründung weiter weg von der wissenschaftlichen Arbeit kommt und mehr mit administrativen und strategischen Fragestellungen beschäftigt ist.

Dennoch lässt sich aus unserer Erfahrung sagen, dass gute Projekte mit einem kompetenten Team meist eine Finanzierungslösung finden.

 

Link zum E-Papier des gesamten Gastbeitrages:

http://www.goingpublic.de/wp-content/uploads/sites/2/_EPAPER_/epaper-Life-Sciences-2-2017/#/52

Hannover, Deutschland, 11. Mai 2017 – Cardior Pharmaceuticals, ein junges deutsches Biotechnologie Unternehmen, das auf dem Gebiet von RNA-basierten Therapeutika für Patienten mit Herzerkrankungen tätig ist, gibt heute den erfolgreichen Abschluss seiner ersten Finanzierungsrunde (Serie A) mit einer Gesamtsumme von 15 €Mio bekannt.

 

Die Finanzierungsrunde wurde von LSP (Life Sciences Partners) als Leadinvestor gemeinsam mit den Co-Investoren Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Bristol-Myers Squibb (BMS), BioMedPartners (mit dem neuen BioMedInvest III Fund) und dem High-Tech Gründerfund (HTGF) gezeichnet. Cardior ist Vorreiter bei der Entwicklung von RNA-basierten Technologien und bei der Revolutionierung innovativer neuer Strategien zur Verhinderung und Behandlung von Herzinsuffizienz. Die molekularen Zielstrukturen umfassen sogenannte nichtkodierende Ribonukleinsäuren (RNAs), die Größenwachstum und Kontraktilität von Herzmuskelzellen kontrollieren und mechanistisch maßgeblich an der Entwicklung von Herzschwäche beteiligt sind. Die Modulation dieser zentralen Schaltermoleküle versetzt die Herzmuskelzellen erstmals in die Lage krankhafte kardiale Umbauprozesse zurückzubilden und die kardiale Funktion zu normalisieren.

„Wir sind begeistert diese Finanzierungsrunde als Lead-Investor federführend zu begleiten“ sagt Dr. Joachim Rothe, Managing Partner bei LSP und Beirat bei Cardior, „in den letzten 15 Jahren waren nur wenige wissenschaftliche und klinische Fortschritte in der Behandlung der Herzinsuffizienz zu verzeichnen; Cardior ist sehr gut positioniert dies nachhaltig zu ändern.“
Im Zusammenhang mit der Serie A Finanzierung wird Dr. Claudia Ulbrich als Chief Executive Officer (CEO) berufen. Dr. Ulbrich bringt 20 Jahre operative und strategische Management- Erfahrung aus der Pharma- und Biotechnologieindustrie incl. börsennotierter Unternehmen mit.
„Derart bahnbrechende Therapien im Bereich der Herzschwäche bieten erhebliche Chancen für Patienten, die an einer der häufigsten Erkrankungen weltweit leiden. „Ich freue mich Cardior bei dieser herausragenden Entwicklung aktiv zu unterstützen und zusammen mit dem hochmotivierten Team eine neue Klasse an Medikamenten und Diagnostika für Patienten mit Herzinsuffizienz in die Klinik zu entwickeln“.
„Das signifikante Finanzierungsvolumen wird es uns ermöglichen, in kurzer Zeit eine erste neue Leitsubstanz weiterzuentwickeln um zügig erste klinische Daten zu erheben“, ergänzt Prof. Thomas Thum, der als Gründer die Aufgabe des Chief Scientific Officer (CSO) übernimmt.

Über Cardior Pharmaceuticals
Cardior Pharmaceuticals ist ein privates deutsches Biotechnologie Unternehmen, das Vorreiter auf dem Gebiet nichtkodierender RNAs und deren Nutzung als Diagnostika und Therapeutika bei Herzerkrankungen ist. Als Spin-Off des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat Cardior sein Patentportfolio von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sowie verschiedenen französischen Instituten lizensiert. Cardior wurde 2016 ausgehend von Prof. Dr. Dr. Thomas Thum, einem Pionier im Bereich nichtkodierender RNAs und Direktor eines weltweit-führenden RNA-Instituts, gegründet. Cardior ist Sieger der Startup Challenge der Deutschen Biotechnologietage 2017, der grössten Biotechnologie Veranstaltung in Deutschland und wurde initial durch den VentureVilla Inkubator, hannoverimpuls und Ascenion unterstützt.
Mit seinen translationalen Ansätzen und multiplen etablierten nationalen und internationalen akademischen und pharmazeutischen Kollaborationspartnern, ist Cardior in hervorragender Weise positioniert. Eingebettet in den Campus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und das Institut für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS), hat Cardior Zugang zu einem grossen Team an weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet von Herzerkrankungen sowie zu weiteren Patenten aus der Pipeline von Prof. Thum. Für weitere Informationen, besuchen sie bitte www.cardior.de

Kontakt:
Cardior Pharmaceuticals
Dr. Claudia Ulbrich, CEO,
claudia.ulbrich@cardior.de
+49 511 37484051 

Cardior Pharmaceuticals
Prof. Dr. Dr. Thomas Thum, CSO,  
thomas.thum@cardior.de
+49 511 532 5272

Über LSP
LSP (Life Sciences Partners) ist eines der führenden europäischen Venture Capital Unternehmen, das Risikokapitalfinanzierungen für junge private und börsennotierte Life Science Unternehmen zur Verfügung stellt. Seit dem Ende der 80er Jahre hat LSP in eine große Anzahl junger, hochinnovativer Unternehmen investiert, von denen viele zu weltweit führenden Unternehmen in der Biotechnologieindustrie wurden. LSP verwaltet derzeit Fonds mit einem Volumen von über €1 Milliarde aus Büros in München, Amsterdam und Boston. Für weitere Informationen besuchen sie bitte www.lspvc.com.

Kontakt:
Dr. Joachim Rothe,
Managing Partner LSP
jrothe@lspvc.com
+49 (0) 89 330 666-0 

Dr. Karin Kleinhans,
Associate LSP
kkleinhans@lspvc.com
+49 (0) 89 330 666-0 

Die aufzua-Kronenkappe ist als einziger Flaschenverschluss in der Lage niedriges Preisniveau mit Wiederverschließbarkeit zu vereinen.

 

Das Produkt besteht aus zwei ineinander gelegten Komponenten (nicht geklebt!), einer Verschlusskappe aus Weißblech und einer Dichtkappe aus Polyethylen und lässt sich individualisieren.


Team: Robert Buschbacher, Franz Hofstetter
Branche: TECHNOLOGIEN, Industrieautomation/Produktion
Herkunft: Eggstätt/LKR Rosenheim

Innovationsstandorte für Krebs-, Stoffwechsel- und Infektionsforschung / Rachel: „Universitäre und außeruniversitäre Forschung zusammenführen“

 

Die Gesundheitsforschung in Deutschland wird durch die Gründung von drei neuen Helmholtz-Instituten gestärkt. Den geplanten Kooperationen jeweils einer Universität und eines Helmholtz-Zentrums in den Bereichen Krebsimmuntherapie, Stoffwechsel- und Infektionsforschung wurde von internationalen Gutachtergremien herausragende wissenschaftliche Qualität bescheinigt und ihre Etablierung empfohlen. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, begrüßte die Entscheidung der Helmholtz-Gemeinschaft: „Mit der Gründung von drei neuen Helmholtz-Instituten bekommt Deutschland wichtige Innovationsstätten für die Gesundheitsforschung.“

In den letzten Jahren haben Forscher erkannt, durch welche Mechanismen sich Krebszellen gegenüber dem körpereigenen Immunsystem schützen. „Mit dem neuen Helmholtz-Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON) in Mainz soll ein international führendes Zentrum auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie entstehen. Diese wird künftig eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Tumoren spielen“, sagte Rachel. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) geht dafür gemeinsam mit der Johannes-Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin Mainz eine strategische Partnerschaft ein. Die bereits existierende gemeinnützige TRON GmbH wird hierzu zu einem Helmholtz-Institut ausgebaut.

Gemeinsam mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ruft das Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) ins Leben. Ähnlich aufgebaut wie die DNA ist die Ribonukleinsäure (RNA) von zentraler Bedeutung bei der Produktion von Eiweißen im Körper. In jüngster Zeit wird immer deutlicher, dass bestimmte Arten von RNA-basierten Kontrollmechanismen den Verlauf von Infektionserkrankungen entscheidend beeinflussen. RNA-Moleküle sind deshalb ideale Kandidaten für eine individualisierte Diagnostik. Das HIRI mit Sitz in Würzburg soll zu einem besseren Verständnis von Infektionen beitragen und signifikante Fortschritte in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten ermöglichen. „Das Institut ist mit seiner wissenschaftlichen Ausrichtung international führend, hoch innovativ und weltweit einmalig. Der Wissenschaftsstandort Deutschland wird in der Infektionsforschung nachhaltig gestärkt“, sagte Rachel.

Das Helmholtz Zentrum München (HMGU) und die Universität Leipzig werden gemeinsam in Leipzig das Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG) aufbauen. Es widmet sich bisher ungelösten Fragen des Zusammenspiels von Übergewicht, Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen. Die biomedizinische Grundlagenforschung des HMGU im Bereich Diabetes und Stoffwechselkrankheiten werden mit der wissenschaftlich-klinischen Expertise und Exzellenz der Universität Leipzig im Bereich Adipositas und deren Folgen kombiniert. Bei einer Adipositas liegen hormonelle und entzündliche Änderungen vor, die zu einem erhöhten Risiko für Diabetes, Fettleber, Bluthochdruck, Schlaganfall, Gefäßerkrankungen und Krebs führen. Im HI-MAG werden die zugrundeliegenden molekularen Signalwege entschlüsselt und auf dieser Basis individuelle Strategien für Prävention und Therapie entwickelt. „Weltweit erstmalig wird ein Institut gegründet, das exzellente präklinische und klinische Forschung im Bereich der Fettgewebsforschung systematisch vereint“, sagte Rachel.

Die 18 Helmholtz-Zentren Deutscher Forschungseinrichtungen und ihre Helmholtz-Institute werden zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von den jeweiligen Sitzländern finanziert. In der Aufbauphase von 2017 bis 2020 werden die drei neuen Helmholtz-Institute durch die jeweiligen Sitzländer und beteiligten Universitäten finanziert; ab 2021 werden sie dann in die programmorientierte Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft mit einer 90 prozentigen Bundesförderung überführt. Das Gesamtbudget eines voll etablierten Helmholtz-Instituts liegt bei bis zu 5,5 Millionen Euro jährlich.

Evotec AG (Frankfurter Wertpapierbörse: EVT, TecDAX, ISIN: DE0005664809) gab heute die Ausgründung eines Unternehmens auf dem Gebiet der nanopartikelbasierten Therapie zur Behandlung von immunologischen Erkrankungen bekannt.

 

Hamburg – 22. März 2016:

* Topas Therapeutics GmbH beruht auf einer proprietären Plattform zum Aufbau der antigenspezifischen Toleranz in diversen therapeutischen Indikationen

* Strategische erste Finanzierungsrunde (Series A) in Höhe von 14 Mio. EUR durch starkes Konsortium bestehend aus Epidarex Capital, EMBL Ventures, Gimv und Evotec AG

* Start erster klinischer Studien im Jahr 2017 erwartet

Epidarex Capital, EMBL Ventures und Gimv beteiligten sich gemeinsam mit Evotec an der ersten Finanzierungsrunde (Series A) von Topas Therapeutics GmbH in Höhe von 14 Mio. EUR (15,75 Mio. $). Evotec wird nach der Finanzierungsrunde der Hauptanteilseigner bleiben.

Das Ziel von Topas Therapeutics GmbH („Topas“) besteht in dem Aufbau einer klinischen Entwicklungspipeline zur Behandlung von Immun- und Autoimmunerkrankungen. Die Erlöse aus der Series A-Finanzierungsrunde versetzen Topas in die Lage, ihre proprietäre Technologieplattform zur Toleranzinduktion auf der Basis von Leberzellen zu erweitern sowie eigene Produktentwicklungen im Bereich der Autoimmun- und Entzündungskrankheiten, wie etwa Multiple Sklerose, bis zur Phase der klinischen Wirksamkeit im Menschen voranzubringen.

Dr. Timm Jessen, Chief Executive Officer von Topas, sagte: „Wir sind hocherfreut, dieses starke und erfahrene Konsortium an Investoren gewonnen zu haben, die wie wir von der Einzigartigkeit und dem kommerziellen Potenzial dieses bedeutsamen Wirkmechanismus‘, der Bildung antigenspezifischer Toleranz in Immun- und Autoimmunerkrankungen überzeugt sind.“

Dr. Werner Lanthaler, Chief Executive Officer von Evotec und interimistischer Vorsitzender des Aufsichtsrats von Topas, kommentierte: „Wir sind beeindruckt von Topas einzigartiger Technologieplattform, worin wir erhebliches Potenzial sehen. Die Unternehmensgründung von Topas ist ein erstes Beispiel der Beschleunigung unseres Geschäftsmodells, das unseren Aktionären ein optimales Risiko-/Ertrag-Profil bis zum klinischen Proof-of-Concept (POC) in ausgewählten Gebieten mit hoher medizinischer Relevanz bietet.“

Peter Finan, PhD, Partner von Epidarex Capital, fügte hinzu: „Topas Therapeutics‘ einzigartiger Ansatz der Toleranzinduktion verfügt über das Potenzial, die Behandlung in Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf zu revolutionieren. Wir sind erfreut, die Finanzierungsrunde mit diesem starken Konsortium zu führen und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Topas-Team, um dieses Potenzial zu verwirklichen.“

ÜBER TOPAS THERAPEUTICS GMBH
Topas ist aus dem Neuroportfolio der Bionamics GmbH hervorgegangen, die im März 2014 von Evotec übernommen wurde. Topas ist ein in der frühen Forschung tätiges Unternehmen, das eine neuartige Nanopartikeltechnologie zur Behandlung von Autoimmun- und Entzündungskrankheiten mit Hilfe von antigenspezifischer Immuntoleranz in der Leber einsetzt. Die Plattform wurde exklusiv von dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf („UKE“) erworben, und geht auf die Erfinder Johannes Herkel, Jörg Heeren und Kollegen aus Hamburg zurück. Es wird erwartet, dass Topas ihr erstes Forschungsprogramm zur Behandlung von Multiple Sklerose im Jahr 2017 in die klinische Entwicklung voranbringen wird.

ÜBER EPIDAREX CAPITAL
Epidarex Capital („Epidarex“) investiert in junge, wachstumsstarke Life Science- und Technologieunternehmen in England, Europa und USA. Das Unternehmen wurde gegründet, um der Nachfrage für mehr Sektor spezifisches Risikokapital in jungen Unternehmen, inklusive Ausgründungen von führenden Forschungsuniversitäten, nachzukommen. Das internationale Management Team des Fonds kann eine Vielzahl von erfolgreichen Partnerschaften mit Topwissenschaftlern und Existenzgründern zur Entwicklung von hochinnovativen Produkten für den globalen Gesundheitsmarkt, nachweisen. Für weitere Informationen besuchen Sie die folgende Website: www.epidarex.com

 

ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte vorausschauende Angaben, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Derartige vorausschauende Aussagen stellen weder Versprechen noch Garantien dar, sondern sind abhängig von zahlreichen Risiken und Unsicherheiten, von denen sich viele unserer Kontrolle entziehen, und die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen abweichen, die in diesen zukunftsbezogenen Aussagen in Erwägung gezogen werden. Wir übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen hinsichtlich geänderter Erwartungen der Parteien oder hinsichtlich neuer Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen, öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren.

 

Neue Wege zur Therapie schwerer viraler Atemwegserkrankungen mit MEK Inhibitoren (Inhibitor des MAP-Kinase Signalwegs) als hochwirksame und gut verträgliche Virustherapeutika:

 

Tübingen/Bonn, den 7. Februar 2017 – Atriva Therapeutics GmbH wirbt eine Seed Finanzierung bei niederländischen und deutschen Privatinvestoren, angeführt durch die Stichting Participatie Atriva, sowie dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) ein, um seine MEK Inhibitoren gegen die Virusgrippe bis zur Klinik zu entwickeln.

Die MEK Inhibitoren von Atriva ermöglichen die Entwicklung der ersten sicheren und wirksamen Behandlungsmethode gegen Influenza, die auf zelluläre Faktoren und nicht auf das Virus selbst abzielt. Die Vermehrung der Influenzaviren hängt von einem spezifischen Signalweg der Körperzelle ab. Die wissenschaftlichen Gründer des Tübinger Startups Atriva zeigten in präklinischen Studien, dass dieser Signalweg durch MEK-Inhibitoren effektiv blockiert und dadurch die Virusvermehrung sicher gehemmt wird. Das Medikament wirkt damit länger als bisher verfügbare und es treten keine Resistenzen auf.

Atriva konzentriert sich auf die Verwendung klinisch erprobter Wirkstoffe aus anderen Indikationen. Das Leadprojekt „Influenza bei Risikopatienten“ zielt insbesondere auf die gravierenden Komplikationen der Grippe durch bakterielle Ko-Infektionen (z.B. durch MRSA) bei Risikopatienten. Die Pipelineprojekte sollen schwere virale Atemwegserkrankungen wie RSV oder MERS (Coronavirus)-Erkrankungen bekämpfen.

Das Hauptprojekt ATR-002 gegen die Virusgrippe bei Risikopatienten durchläuft einen straffen zeitoptimierten Entwicklungsplan bis zum klinischen Wirknachweis (PoC). Nachdem im Frühjahr 2018 die ersten Probanden behandelt werden sollen, wird das Ergebnis einer Phase 2 Dosisfindungsstudie schon im ersten Halbjahr 2020 erwartet.

Dr. Rainer Lichtenberger, Mitgründer und Geschäftsführer der Atriva, bemerkt: „Wir sind hocherfreut, eine Gruppe branchenerfahrener Privatinvestoren aus den Niederlanden und Deutschland gefunden zu haben, welche zusammen mit dem HTGF und den Gründern in unsere weiteren Entwicklungsaktivitäten investieren. Die jetzt eingeworbenen Mittel ermöglichen es, unsere Wirkstoffe bis zur Auswahl des klinischen Kandidaten im zweiten Halbjahr 2017 voranzutreiben. Dies unterstreicht die innovative Stoßrichtung unserer Forschungsplattform, um überlegene Therapeutika gegen die Virusgrippe und gegen gefährliche Erkrankungen der Atemwege, wie z. B. Lungenentzündungen nach einer bakteriellen Ko-Infektion zur Verfügung zu stellen“.

Das äußerst große Potential für eine wirksame Behandlung der akuten Virusgrippe in Risikopatienten mit Grunderkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder der Lunge wird allein in USA, EU und Japan auf über 12 Mio. Patienten im Jahr geschätzt. Neuraminidaseinhibitoren als bisher allein verfügbare Grippetherapeutika sind für diese große Patientengruppe nicht zugelassen, aus Mangel an nachgewiesener Wirksamkeit. Vor diesem Hintergrund wird das globale Marktpotential für die neuen MEK-Inhibitoren auf über 2.8 Mrd. EUR im Jahre 2020 geschätzt, ohne Sondereffekte wie Vorratskäufe bei Auftreten von Pandemien zu berücksichtigen.

Paul Lelieveld, Direktor bei der Stichting Participatie Atriva ergänzt: „Die erstklassige Wissenschaft in Kombination mit der ausgewiesenen unternehmerischen Entwicklungs-erfahrung der Gründermannschaft überzeugte die Stiftung und ihre Gesellschafter, dass die Entwicklung neuartiger Virustherapeutika bei der Atriva eine sehr hohe Realisierungs-wahrscheinlichkeit besitzt. Die Stiftung lädt weitere interessierte Investoren ein, ein Teil dieser möglichen Erfolgsgeschichte zu werden.“

Dr. Frank Hensel, Investment Manager beim HTGF zum Investment: „Die Grundlagenforschung des Atriva-Teams hat einen neuen Mode-of-Action identifiziert, der die Behandlungsmöglichkeiten der saisonalen Grippe verbessern kann. Besonders interessant an dem Behandlungsansatz ist aber die Möglichkeit, das Indikationsgebiet auch auf andere Virusinfektionen wie Zika, Hanta oder RSV auszudehnen. Entwicklungen dieser Art sind besonders bei den sich international rasant ausbreitenden Viruserkrankungen wichtig. Die Atriva hat mit dem Seedinvestment nun die Möglichkeit die Entwicklung des Wirkstoffes voranzutreiben.“

 

Über Atriva Therapeutics GmbH
Atriva wurde 2015 durch eine Gruppe von drei international renommierten Virologen und fünf branchenerfahrenen Fach- und Führungskräften gegründet, mit Sitz in Tübingen. Vier breit angelegte Patentfamilien zur Anwendung von MEK-Inhibitoren als antivirale Therapeutika wurden seitdem in die Firma eingebracht. Die Schutzrechte gewähren eine potentielle Marktexklusivität für die MEK-Schlüsseltechnologien der Firma bis mindestens 2035. Dieses neuartige Konzept überzeugte die Jury, als Atriva 2016 zum Sieger des bundesweiten Scienc4live Konzeptphasenwettbewerb gewählt wurde.

Pressekontakt:
Atriva Therapeutics GmbH
Dr. Rainer Lichtenberger, CEO
Christophstr. 32
D-72072 Tübingen
Tel.: +49 7071 859 7673
Mail: Lichtenberger@atriva-therapeutics.com
www.atriva-therapeutics.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Innogy, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Frank Hensel
Schlegelstr. 2
53113 Bonn
Tel.: +49 228 823001 00
Fax: +49 228 823000 50
info@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

Kontakt:
Stichting Particpatie Atriva:
Paul Lelieveld.
Straten 13 D
5688 NJ Oirschot, the Netherlands
phone +31 (499) 324965
pgm.lelieveld@gmail.com

 

 Serie A Finanzierungsrunde auf EUR 21,7 Millionen (23,2 Mio USD) erweitert • IBG Fonds, der von der bmp Beteiligungsmanagement gemanagt wird, erweitert Immunics Investorenbasis • Erweiterte Finanzierung verstärkt die Entwicklung von IMU-838 und IMU-366 in chronisch entzündlichen und Autoimmunerkrankungen

 

Planegg-Martinsried und Magdeburg1. Februar 2017 – Immunic AG (Immunic Therapeutics), ein junges Biotech-Unternehmen mit Sitz in Martinsried bei München, teilte heute mit, dass die kürzlich abgeschlossene erste Finanzierungsrunde auf nun insgesamt 21,7 Millionen Euro erhöht wurde. Als neuer Inverstor ist der IBG Risikokapitalfonds II GmbH & Co. KG dem internationalen Investorenkonsortium beigetreten, das vom niederländischen Lead-Investor LSP und dem Co-Lead-Investor LifeCarePartners angeführt wird.

Die Immunic AG wurde im April 2016 mit dem Ziel gegründet, zielgerichtete pharmazeutische Entwicklungsprojekte bis zum klinischen ‚Proof of Concept‘ zu bringen. Das Unternehmen entwickelt die beiden Produkte IMU-838 und IMU-366 im Bereich von Th17 und Th1 vermittelten chronischen Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, wie beispielsweise Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und Schuppenflechte.

Dr. Daniel Vitt, Immunics CEO und Vorstandssprecher sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass die IBG den Kreis unserer Investoren erweitert und wir damit weitere vier Millionen EUR Eigenkapitalfinanzierung einwerben konnten. Dieser Schritt ist besonders wichtig für die zügige Weiterentwicklung unserer beiden Hauptprodukte IMU-838 und IMU-366 zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen mit hohem medizinischen Bedarf.“

„Wir sind überzeugt, dass Immunics herausragende therapeutische Produkte, die durch ein erfahrenes Entwicklungsteam gemanagt werden, die Therapiemöglichkeiten für chronisch entzündliche Erkrankungen nachhaltig verbessern werden“, sagt Dr. Angelika Vlachou, Investment Manager bei bmp. „Wir freuen uns diese Entwicklung mit den IBG Fonds zu begleiten und auch den Aufbau eines Forschungsstandorts in Halle (Saale) zu unterstützen.“

– Ende der Pressemitteilung –

Ähnliche Artikel:

27. September 2016: Immunic schließt erfolgreich erste Finanzierungsrunde über 17,5 Millionen Euro ab

Weitere Informationen:

Über die Immunic AG
Immunic AG ist ein junges Biotech-Unternehmen, das im April 2016 gegründet wurde und sich auf die Entwicklung von oral verfügbaren, immunmodulatorischen Wirkstoffen fokussiert hat, mit welchen chronisch entzündliche und Autoimmunerkrankungen behandelt werden sollen. Immunic entwickelt dabei Medikamentenkandidaten bis hin zum ersten Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Planegg-Martinsried nahe München ist in privater Hand und wird von einer Reihe namhafter internationaler Biotech-Investoren gestützt.

Weitere Informationen: www.immunic.de

Über die IBG Fonds
Die IBG-Fonds mit Sitz in Magdeburg sind die Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt. Die IBG-Fonds stellen jungen innovativen Technologieunternehmen (Seed und Startup) mit nachhaltigem und überdurchschnittlichem Wachstumspotential und Sitz/Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt Beteiligungskapital zur Verfügung. Seit 1996 haben die IBG-Fonds bereits in über 100 Unternehmen investiert. Aktuell befinden sich knapp 50 Unternehmen im Portfolio. Die IBG-Fonds werden durch die bmp Beteiligungsmanagement AG, Berlin und Magdeburg gemanagt.

Weitere Informationen: www.ibg-vc.de

Über bmp
Mit einem Erfahrungshintergrund von über 250 Beteiligungen aus fast allen Technologiesegmenten, von denen der überwiegende Teil der Frühphase zuzurechnen ist, zählt bmp zu den erfahrensten Venture Capital Investoren in Deutschland. Neben direkten Beteiligungen hat bmp u.a. Risikokapitalfonds für die KfW Bankengruppe und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft verwaltet. Aktuell managt bmp die IBG-Fonds in Sachsen-Anhalt und den Frühphasenfonds Brandenburg.

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Eines der wichtigsten Merkmale des adidas Futurecraft Biofabric ist die zu 100% biologische Abbaubarkeit in einem vollständig natürlichen Prozess – adidas schließt neue Partnerschaft mit AMSilk für den ersten innovativen Premiumschuh hergestellt aus Seiden-Biopolymeren – Vorstellung des Konzeptschuhs auf der renommierten Biofabricate-Konferenz in New York

 

Herzogenaurach, Donnerstag, 17. November 2016 – Auf der Biofabricate-Konferenz in New York präsentierte adidas heute den weltweit ersten Performance-Schuh aus Biosteel®-Fasern, einer Nachbildung natürlicher Seide.

Der Prototyp des adidas Futurecraft Biofabric Schuhs ist aus einem Obermaterial aus 100% Biosteel®-Fasern gefertigt, einer naturbasierten und vollständig biologisch abbaubaren Hochleistungsfaser, entwickelt vom deutschen Biotechnologieunternehmen AMSilk. Das Material vereint auf einzigartige Weise Eigenschaften, die für eine hohe Leistungsfähigkeit entscheidend sind. So ist die Biosteel®-Faser z.B. 15% leichter als herkömmliche Synthetikfasern und potenziell das stärkste, bislang verfügbare Naturmaterial.

Biosteel®-Fasern sind darüber hinaus noch nachhaltiger, da sie in einem vollständig natürlichen Prozess zu 100% biologisch abbaubar sind. Damit setzt adidas einen weiteren Meilenstein in seiner Reihe nachhaltiger Innovationen – eine Entwicklung, die bereits weg von neuem Kunststoffmaterial über wiederverwertete Kunststoffe bis hin zur Partnerschaft mit Parley for the Oceans führte. Mit dem adidas Futurecraft Biofabric folgt nun ein weiterer, vollkommen neuer Ansatz, in Lösungen zu investieren, die Wissenschaft und Natur zu einem integralen Bestandteil von Innovation machen.

Vorgestellt wurde der Schuh anlässlich der renommierten Biofabricate-Konferenz in New York, bei der adidas und AMSilk ihre Partnerschaft bekannt gegeben haben. Im Rahmen der Partnerschaft soll erforscht werden, wie Biosteel®-Fasern in größerem Maßstab in High-Performance-Produkten verarbeitet werden können.

James Carnes, Vice President Strategy Creation bei adidas, erklärt dazu:„In einem Jahr bahnbrechender Innovationen von adidas ist die Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit AMSilk – und die Vorstellung des adidas Futurecraft Biofabric Schuhs – ein weiteres Zeichen unseres Engagements, die Sportartikelbranche neu zu definieren.Information2Das Konzept steht für erstklassige Innovationen. Durch den Einsatz von Biosteel®-Fasern in unseren Produkten erzielen wir ein unvergleichlich hohes Maß an Nachhaltigkeit. Damit bewegen wir uns von der Idee geschlossener Kreisläufe weg, hin zu einem Endloskreislauf, ja vielleicht sogar weg vom Kreislaufdenken überhaupt. Bei dieser Pionierleistung geht es um weit mehr als nur Nachhaltigkeit, vielmehr erschließen wir ein ganz neues Feld bionischer Innovationen.“

Jens Klein, CEO von AMSilk, erläutert:„Die gemeinsam mit adidas entwickelten Sportschuhe sind das weltweit erste Produkt aus einem Hochleistungsmaterial, das aus naturidentischen Seiden-Biopolymeren besteht. Mit dieser Entwicklung setzen wir in Sachen Nachhaltigkeit und Funktionalität von Textilien neue Maßstäbe.“

Die Vorstellung des adidas Futurecraft Biofabric erfolgt in einem Jahr, in dem adidas mit einer ganzen Reihe von Produkten die Grenzen der Sneaker-Innovationen neu definiert hat. Dazu zählen der Futurecraft Tailored Fibre, der in einem innovativen Fertigungsverfahren hergestellt wird und einzigartige Schuhdesigns ermöglicht, sowie der Futurecraft M.F.G., der als erstes Produkt in der die gesamte Branche revolutionierende adidas SPEEDFACTORY hergestellt wurde.

Diese wegweisenden Produktentwicklungen symbolisieren die Hingabe von adidas für Nachhaltigkeit. Dazu gehört nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Parley for the Oceans, im Rahmen derer der erste massenproduzierte Schuh entstanden ist, der überwiegend aus Parley-Meeresplastik besteht – der UltraBOOST Uncaged Parley.

Weitere Informationen:

Die adidas Gruppe
Die adidas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Portfolio von Schuhen, Bekleidung und Zubehör für Sport und Lifestyle um die Kernmarken adidas, Reebok, TaylorMade und Reebok-CCM Hockey. Die Gruppe mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 55.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2015 einen Umsatz von ca. 17 Mrd. €.

Über AMSilk
Die AMSilk GmbH mit Sitz in Planegg bei München ist der weltweit erste industrielle Hersteller synthetischer Seidenmoleküle. Die mit einem patentierten biotechnologischen Verfahren nachhaltig produzierten AMSilk-Hochleistungsbiopolymere besitzen die einzigartigenInformation3funktionalen Eigenschaften des natürlichen Vorbilds. Das organische Hochleistungsmaterial ist flexibel einsetzbar – sowohl als medizinischer oder technischer Werkstoff als auch als kosmetischer Inhaltsstoff. AMSilk-Hochleistungsbiopolymere verleihen herkömmlichen Produkten wertvolle Alleinstellungsmerkmale. Sie sind unter anderem biokompatibel, atmungsaktiv sowie besonders robust.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.amsilk.com oder www.biosteel-fiber.com

Über Biofabricate
Die Biofabricate-Konferenz ist das jährliche Gipfeltreffen der aufstrebenden Branche für gewachsene Materialien und wird in diesem Jahr am 17. November an der Parsons School of Design in der 5th Avenue in New York abgehalten. Von Hefe und Bakterien bis hin zu Pilzen und Säugerzellen können die internationalen Teilnehmer hier bahnbrechende Forschung und Unternehmen entdecken, welche die Materialien der Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes wachsen lassen. Bei der Biofabricate-Konferenz lässt sich erleben, wie die Biotechnologie einer neuen Materialrevolution – von Architektur bis hin zu Bekleidung – den Weg ebnen wird.Weitere Informationen finden Sie auf: www.biofabricate.co

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Besuchen Sie uns auch im Internet: www.adidas-group.com 

13.01.2017 – Mit ihrer Spezialisierung auf Technologien, die therapeutischen Genen den Weg in die Zielzellen ebnen, hat die Planegger Sirion Biotech GmbH pünktlich zum zehnjährigen Geburtstag den Weg in die Profitabilität gefunden.

 

Zum Jubiläum meldete die Firma, in die über die Jahre der High-Tech Gründerfonds, Creathor Venture, Bayern Kapital, drei vermögende Privatpersonen und der KfW ERP Startfonds investiert haben, 140% Umsatzwachstum auf über 4 Mio. Euro im vergangenen Jahr.

Dafür habe vor allem eine Meilensteinzahlung für die Lentiboost-Technik gesorgt, die in Kooperation mit dem Institut für Strahlenbiologie des Helmholtz-Zentrums München in Neuherberg entwickelt wurde und von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA kürzlich grünes Licht für eine erste gentherapeutische Anwendung in einer Phase III-Studie bekam. 

Die „lentivirale Transduktionsverstärkung“ Sirions erhöht die Chance, dass speziell veränderte Lentiviren, die als Transportvehikel für therapeutische Gene dienen, die gewünschten Zellen häufiger transfizieren. Während die Genfähren ihre therapeutische Genfracht sonst an weniger als 30% der Zellen liefern können, schafft die „Münchener Lösung“  90%. 

Neben lentiviralen Vektoren bietet Sirion auch Transfektionslösungen mit Adeno- und Adeno-assoziierten Viren (AAV) an, die von mehr als 200 akademischen und industriellen Forschungslabors weltweit genutzt werden, so die Firma.

17.01.2017 – Der mit der Gründung 2002 begonnene Werdegang von Suppremol ist – zumindest in Martinsried – an ein vorläufiges Ende gelangt. Der Pharmakonzern Shire knipst die Lichter am Standort aus.

 

Die Risiken und Nebenwirkungen der 32 Mrd. US-Dollar schweren Übernahme der Biopharma-Firma Baxalta durch den Pharmakonzern Shire bekommt ein knappes Jahr später Baxaltas Martinsrieder Standort zu spüren. Shire plc, 1986 in Großbritannien gegründet und seit 2008 mit offiziellem Sitz in Irland, unterzog nach dem Erwerb Baxaltas alle Forschungsprojekte einer Überprüfung. Das Ergebnis: „Das Unternehmen hat letztes Jahr beschlossen, zwei Forschungsprojekte einzustellen“, so eine Sprecherin gegenüber |transkript.de. „Beide Projekte wurden am Standort von Baxalta/Suppremol in Martinsried bei München erforscht und machten den Großteil der dortigen Tätigkeit aus. Angesichts dieser Entscheidung wurde beschlossen den Standort zu schließen.“

Baxalta, damals noch als Baxter unterwegs, hatte 2015 die Martinsrieder Biotech-Firma Suppremol für 200 Mio. Euro übernommen. Nach dem aufsehenerregenden Deal wurde allenthalben gelobt, dass Suppremol relativ eigenständig bleibe und so weiter wachsen könne. Diese Annahme hat sich überholt. Derzeit laufen die Verhandlungen über die Zukunft der zuletzt 25 Suppremol-Mitarbeiter – inner- oder außerhalb von Shire. Suppremols Büros und Labore dürften dann in den kommenden Wochen geschlossen werden. Wenigstens ein Andenken behält Shire aber offenbar: Das Vorzeigemolekül SM101/BAX1811 als Arzneimittelkandidat in der Indikation Systemischer Lupus Erythematodes bleibt als SHP652 in der Pipeline. Unklar ist, ob die anderen Suppremol-Entwicklungsprogramme komplett eingemottet werden – oder ob es für sie eine Zukunft außerhalb von Shire gibt.